Kunst in Schwarz-Weiss

Seit längerer Zeit machte ich mal wieder einen Spaziergang durch Second Life und landete auf LEA 13. Cika Ghost hat dort eine animierte Schwarzweiß-Welt geschaffen, die man als Farb-Avatar auch wirklich betreten kann 🙂 Hier einige Bilder:

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Wirklich interessant und hübsch, allerdings stellt sich nach ca. 15 Minuten eine gewisse „Schneeblindheit“ ein….

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Kammerspiel von Christian Gude

(c) Gmeiner Verlag
I’D LIKE TO TALK Kriminalhauptkommissar Karl Rünz a. D. als Privatdetektiv mit einem Klienten in seiner Detektei – mehr braucht Christian Gude nicht, um alle Regeln des Genres gegen den Strich zu bürsten und zielsicher die üblichen Erwartungen an leicht verdauliche Krimikost zu unterlaufen. Bei diesem minimalistischen Kabinettstück kann man sich nur auf eins verlassen: Dass man sich auf nichts verlassen kann. Das Urteil im Namen des Volkes: Unterhaltsamer und intelligenter kann man seine Leser nicht verunsichern.

Karl Rünz hat ein Faible für die Serie Noir, die alten Krimis mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall, Sam Spade, Whisky, Bakelit-Telefone und Trenchcoats. So sieht sein Büro aus, das er sich mit einem unbekannten Schriftsteller teilt und es ist der einzige Schauplatz dieses Buches. Sein einziger Klient stellt sich als Psychoanalytiker vor und im Laufe der „Konsultationen“ verwickeln sich die beiden in ein gnadenloses Psychospielchen, bei dem bald nicht mehr klar ist, wer mit wem spielt.

Ein Raum, zwei Personen – und ich habe dieses Buch ohne Pause in einem Rutsch verschlungen! Obwohl vollkommen unblutig, es gibt nicht mal einen Toten (obwohl, vielleicht ja doch?), kann man das Buch ohne weiteres zu den Krimi-Thrillern zählen. Der Leser wird immer wieder auf´s Glatteis geführt, wird von einer Wendung zur nächsten geschubst und trotz aller Spannung ist es auch noch witzig, ich musste stellenweise wirklich sehr lachen.

Dieses Buch verdient 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 (6!) von fünf Smileys!
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Gmeiner Verlag 🙂

Glaube der Lüge von Elizabeth George

(c) Goldmann
Bernard Fairclough ist das Oberhaupt einer wohlhabenden und einflussreichen Familie, die ihren Sitz im Lake District hat. Nichts ist ihm wichtiger, als jeden Makel, der die schöne Fassade beschädigen könnte, zu vermeiden. Als sein Neffe eines Tages tot im See aufgefunden wird, erklärt die örtliche Polizei schnell, dass es sich um einen Unfall handelt. Fairclough, der dennoch jeden Verdacht ausräumen will, engagiert Inspector Thomas Lynley von New Scotland Yard. Und wie dieser schon bald entdeckt, gibt es einige Familienmitglieder, die einen Grund gehabt hätten, Ian Cresswell Böses zu wollen. Zusammen mit seiner Kollegin Barbara Havers in London kommt er den Geheimnissen der Faircloughs Schritt für Schritt näher – und entdeckt dabei hinter der Fassade das Trümmerfeld …

Eigentlich ist es gar kein „Fall“ und ebenso eigentlich ist es nicht offiziell, was Inspector Lynley nach North Cumbria verschlägt. Vielmehr ist es ein Gefallen, den sein oberster Vorgesetzter, Sir David Hillier, einem anderen Mitglied seines exclusiven Clubs erweist. Alles so inoffiziell, daß nicht einmal Isabelle Ardery weiß, wo er eigentlich ist und das passt ihr überhaupt nicht. So triezt sie Barbara Havers weiterhin, gefälligst was an ihrer äußeren Erscheinung zu tun.
Lynley merkt sehr schnell, daß die Familie Fairclough ein Wespennest ist. Jeder hat Geheimnisse und wirklich jeder hat eine Leiche im Keller. Aber reicht das als Motiv für einen Mord? Wem kam Ian Cresswell so nah, daß er sterben musste? Oder galt der Anschlag gar nicht ihm sondern der Hausherrin? Am Ende ist klar, wirklich jeder lügt und Lynley fühlt sich einmal mehr benutzt.

JETZT ist Thomas Lynley wieder da. Gott sei Dank. Der letzte „Lynley“-Roman war ja als Story nicht schlecht, aber es war eigentlich kein echter Lynley. Dieser hier ist es und alle sind wieder da: Simon und Deborah, Barbara, Haddiyah und Taymullah Azar und Thomas Lynley. Leider auch die dämliche Isabelle Ardery (Sorry, aber ich KANN sie nicht ausstehen!), aber das ist nur noch eine Frage der Zeit….. Die Geschichte ist spannend erzählt, dabei absolut unblutig – und auf den letzten paar Seiten nimmt sie nochmal gehörig an Fahrt auf! Das heisst, ich freue mich schon rasend auf die Fortsetzung!

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 Smileys

Hätschelkind von Wimmer Wilkenloh

(c) Gmeiner Verlag
Im Watt vor St. Peter Ording wird eine Frauenleiche gefunden, die aber wieder verschwindet. Gleichzeitig taucht in Husum ein unbekannter Roman von Theodor Storm auf. Kurz darauf wird der Vorsitzende der Storm-Gesellschaft mit einem Herzschuss niedergestreckt und auch ein Journalist lebt nicht viel länger. Hauptkommissar Jan Swensen, praktizierender Buddhist, tappt mit seinem Team im Dunkeln. Erst als er eines Abends erneut den »Schimmelreiter« liest, kommt er dem Mörder auf die Spur. Mit buddhistischer Weltsicht, psychologischer Unterstützung und Computertechnik gelingt es Jan Swensen Licht ins Dunkel zu bringen …

Ausgerechnet der Besitzer einer mehr schlecht als recht laufenden Videothek taucht mit einem bisher unbekannten Roman von Theodor Storm in der Öffentlichkeit auf. Eine literarische Sensation, denn bisher hieß es immer, Storm hätte nie einen Roman geschrieben. Nur der Storm-Experte Ruppert Wraage war schon immer vehement vom Gegenteil überzeugt. Und so seltsam, wie es scheint, ist es ja eigentlich auch nicht: Theodor Storm hat in vielen Häusern in Husum gelebt, so auch in dem, in welchem sich nun die Videothek befindet. Warum sollte also nicht bei einer Dachboden-Entrümpelung eine solche Kostbarkeit auftauchen? Es wäre ja nicht das erste Mal. Was hat aber die Tote im Watt damit zu tun? Und wer hat Fotos ihrer Leiche an die Polizei geschickt, obwohl erstmal gar keine Leiche da ist?
Jan Swensen ermittelt und tut sich schwer, denn er hat eigentlich keine Ahnung von Theodor Storm. Zum Glück hat er seine Lebensgefährtin Anna, die erstens eine Dauerkarte für Vorträge der Stormgesellschaft besitzt und zweitens eine Bewunderin von Ruppert Wraage ist.

Ein gut durchdachter Krimi mit authentischen Figuren und einem sympathischen Kommissar, dem zum Glück immer im rechten Moment die orakelnden Weisheiten seines Meisters Rinpoche einfallen. Ich finde es nach wie vor äußerst angenehm, daß Swensen seine Weltanschauung ganz selbstverständlich in seinen Alltag einfliessen lässt, ohne auch nur im geringsten aufdringlich oder esoterisch zu werden. Eine echte Empfehlung mit

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 Smileys!

Klostermarkt in Northeim – mit Häkelschwein ^^

An diesem Wochenende war es wieder soweit: Klostermarkt in Northeim. Mittelalterliches Treiben und ich endlich auch mal dabei 🙂

Bei traumhaftem Wetter hielt es niemanden drin, es war knackevoll!

Die Marketenderin weiht einige Burgfräulein in die Herstellung schmucken Geschmeides ein 🙂

Onkel Borste, bist Du´s? Häkelschwein fragt nach.

Das Mittagessen (Spanferkel!) ……

… haute Herrn Häkelschwein um! „Wie kannst Du nuuuuuur?!“

Ein „Putzmacher“ bei der Arbeit
Das Häkelschwein will unter die Haube ^^
Northeimer Landsknechte
Mitunter etwas lädiert… 🙂
Historische Stadtmauer
Das Häkelschwein sorgt für Vorräte
Für mich gab´s einen schicken Ring 🙂

Mein Zoo ist komplett

Wie ihr ja wisst, liebe ich meine Schweinchen, auch Flauschis genannt. Also ist ja wohl klar, auch in meinem „Second Life“ brauche ich welche 🙂 Hier sind also Piggeldy und Frederik in virtuell:

Und den Hamster gibt´s auch noch^^ Der arme Kerl saß ja nur auf Zeitung und hatte nichts im Napf, also habe ich ein bisschen gebastelt. Jetzt ist das ein glücklicher virtueller Hamster: