Darf ich vorstellen?

Ich habe ein eigenes Zuhause in Second Life! Das ist es:

Es steht auf dem Gelände des Kafe Krümelkram in des Krimihamsters Gärtchen.

Violetta Miles, der Krimihamster, in süüüüüüüüüüüüß 🙂

Das ich ein Faible für Japan und Geishas habe, wisst ihr ja schon :), also, wie sollte es anders sein, ist das Haus natürlich auch passend gestaltet, seht es euch an! Hinter den Paravants stehen unsere Schlafplätze, ein bisschen Privatsphäre muß sein, oder? 😉

P.S: Der Hamster und ich haben nochmal umgeräumt, darum ist da jetzt ein anderes Video. Und guggt mal, ich hab sie „infiziert“ (Harhar!)

Geishahamster Violetta ^^

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Männertaxi von Andrea Koßmann (Kossi!)

(c) Knaur
Warum kann man Männer nicht bestellen wie Pizza: »Einmal die Nummer 12, bitte extrascharf!«? Isa will diese Marktlücke schließen und beginnt mit Vergnügen, die »Speisekarte« zusammenzustellen. Sie ahnt nicht, dass das Männertaxi nicht nur das Liebesleben ihrer Kundinnen beflügeln, sondern auch ihr eigenes kräftig durcheinanderwirbeln wird …

Nachdem Isa ihren Tom mit dem Klischee „Praktikantin“ erwischt hat, möchte sie ein Herz aus Stahlbeton, um nicht mehr verletzt zu werden. Spass ohne Verpflichtung ist ab sofort ihre Devise, Sex kann man haben aber Frühstück gibt es keins! Und warum soll man dieses Vergnügen nicht auch anderen Frauen vermitteln? In ihrem Job beim Videoverleih sieht sie schliesslich oft genug Frauen, die mit verheulten Augen Berge von Chips und Eiscreme zu den schnulzigsten Liebesschinken ordern. Gesagt, getan! Isa trifft sich mit Männern, die sie auf ihre „Speisekarte“ setzen möchte. Natürlich müssen die Herren vorher ausgiebig getestet werden und wenn Isa keine Zeit hat, opfert sich dafür gerne ihre Freundin Pia…

Wie mir das Buch gefallen hat, beschreibt am Besten diese kleine Episode:
Ich lese immer und überall, auch beim Essen (wenn ich alleine bin, natürlich!) Es ist später Mittag, das Chinarestaurant nur mit wenigen Gästen besetzt, ich bestelle und hole das Buch aus der Tasche. Bis auf leises Geklapper ist es still. Bis…. ja, bis ich ein unterdrücktes Röcheln ausstoße und knallrot werde! Die Kellnerin guckt, schon sprungbereit, falls sie mir versehentlich das Terriyakihuhn „Extra scharf“ serviert hat, die Gäste gucken auch… und ich kann nicht mehr: WAAahaaAHAAAAAA! platzt es aus mir heraus und die Lachtränen kullern, ist mir jetzt egal, was die Leute denken, ich lach mich schiiiieeef!!! Das wirkte offenbar ansteckend, alle grinsten mit, obwohl die gar nicht wußten, warum 🙂
Lachanfälle hatte ich durchaus öfter, und auch, wenn Isas Einstellung absolut nicht meine ist und ich es an manchen Stellen ein bisschen ZU aufgedreht fand, ist es ein absoluter „Gute-Laune-Bringer“, sehr kurzweilig und urkomisch. Sehr empfehlenswert 🙂 🙂 🙂

Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel von Alan Bradley

(c) Blanvalet
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche!

Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann …

Flavia malt sich gerade ihre Beerdigung in den düstersten Farben aus, als sie ein Geräusch hört. Sie findet eine verweinte Frau auf dem Friedhof vor und es stellt sich heraus, sie ist die Assistentin des berühmten Puppenspielers Rupert Porson. Beide sind mit ihrem fahrenden Puppentheater unterwegs und liegengeblieben, das Auto ist kaputt. Schnell wird mit dem Herrn Vikar vereinbart, man könnte doch im Gemeindesaal zwei Vorstellungen geben, im Gegenzug wird der Wagen repariert. Und da Flavia gerade da ist, wird sie zum Helfen eingespannt, was ihr ganz recht ist. So hat sie die Möglichkeit, ihrer ungeliebten Tante zu entwischen, die gerade auf Besuch weilt.
Mr Porson ist zwar ein begnadeter Puppenspieler, ansonsten aber ein eher unangenehmer Zeitgenosse. Und bereits bei der Nachmittagsvorstellung kommt es zum Skandal! Es wird das Märchen von „Jack und der Bohnenranke“ aufgeführt, und die Jack-Marionette sieht ganz genau so aus, wie ein kleiner Junge aus dem Dorf, der sich vor Jahren beim Spielen versehentlich erhängte. Alle Zuscher sind entsetzt! Was wird passieren, wenn die Mutter des Jungen zur Abendvorstellung erscheint?!

Wie der erste Band wunderbar skurril, voller schwarzem Humor und einer guten Portion Chemie. Zwar gibt es zwei Logikfehler-Fragen, die ich hier aber nicht stellen kann, weil ich sonst zuviel verraten würde, aber trotzdem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen 🙂 Eine Frage stelle ich mir allerdings schon seit dem ersten Band: Gab es im England der 50iger Jahre eigentlich keine Schulpflicht?*g*

Neueste Gedanken zu Second Life

Inzwischen treibe ich mich seit gut einem Monat auf Second Life rum und habe eine Menge ausprobiert. Ich gebe zu, ich bin neugierig und ich bin ein Spielkind 🙂
Zuerst mal gibt es hunderte von interessanten Welten und den Traum aller Frauen: riesige Shoppingcenter :). Und das Schönste daran, es gibt wirklich überall sogenannte „Freebies“, also Sachen, die nichts kosten. Ich habe in meinem virtuellen Kleiderschrank bestimmt 2500 Klamotten, Frisuren, Schuhe usw., der WAHNSINN! Zur Weihnachtslesung hatte ich ja mein gesamtes Erscheinungsbild komplett von „Normal“ auf „Elfe“ umgestellt:

Vorher
Nachher

Als Elfe schwebte ich dann eine Weile durch die Welten, ging auf Partys

Dance, little fairy, dance...yeah!

und probierte alles mögliche aus. In den verschiedenen Welten liegen oft sog. „Poseballs“ rum, die braucht man zum Beispiel zum tanzen. Man klickt sie an und schon legt der Avatar einen gepflegten Tango hin. Aber…ähm…Moment mal? Seit wann tanzt man auf einem Bett? Kann man natürlich machen, aber…. egal, ich klick mal! HUCH! Schon klar, welche Pose das jetzt ist. Sex soll es ja auch geben hier. Witzig nur, wenn ich meiner Elfe unter den Reifrock schiele, ist da – nichts. Sie sieht 1A aus wie eine Unschuldsbarbie. Ihr wisst ja, die sind irgendwie auch anatomisch unkorrekt. Wie sollen die denn dann…? Ach so, die entsprechenden Teile gibt es auch in den Shops, die muß man KAUFEN?! Nee, oder 🙂 🙂 🙂 ?
Na gut, das interessiert mich jetzt nicht wirklich. WAS mich aber interessiert, schon immer interessiert hat und zwar nicht erst seit dem Film, ist Japan. Speziell das alte Japan, die Welt der Geishas. Das ist etwas, das ich sehr schätze an Second Life: ich kann ALLES sein, was ich will. in meinem realen Leben werde ich wohl kaum nach Japan kommen und ganz sicher nie eine Geisha-Ausbildung machen können. Zumal mein japanisch weniger als rudimentär ist, hai? (Hai heisst „ja“ 😉 ) An dieser Stelle sollte jetzt eigentlich ein kleines Video eingebaut sein, in dem man meine Verwandlung zur Geisha schön sieht. Und nach mehreren Stunden harter Arbeit ist es jetzt tatsächlich da! *YIPPIE*

Es gibt mehrere Hanamachis (so heissen die Bezirke, in denen Geishas leben und arbeiten), Okiyas (Geisha-Häuser) und Ochayas (Tee-Häuser) und sie sind wirklich sehr schön, ich habe sie mir angesehen. Ich war im Theater

im Teehaus

und habe nette Gespräche und Unterricht (Ja, wirklich!)


Das gefällt mir wirklich sehr!

Ich bedanke mich mit tiefem Respekt für Euer Interesse, ookini! 🙂

Teamaker-Test Outdoor

Ich hatte meinen tollen Teamaker von Shuyao ja sehr akribisch getestet (siehe hier ) und war begeistert. Aber das war in der Wohnung. Der Teamaker ist aber „to go“, also für draussen gedacht. Nun, es ist Winter, es ist kalt und so ein warmer Tee kommt da gerade recht. Also schnappte ich gestern den Teamaker, füllte ihn mit seiner Tagesportion (Rose Yunnan, lecker!), heißem Wasser und ab damit in den Flaschenhalter des Rucksacks, also AUSSEN. Da der Becher 100 % dicht ist, hätte ich ihn auch in den Rucksack stecken können, ich wollte ihn aber absichtlich den frostigen Temperaturen aussetzen, wir hatten gestern so 2°. Zur Bushaltestelle brauche ich 10 Minuten plus 5 Minuten warten auf den Bus. Im Bus dann erstmal die kalten Finger am Becher gewärmt und den ersten Schluck probiert: heiß! Ich trabte dann so anderthalb Stunden in der Stadt rum und genoß meinen warmen Tee, erntete durchaus auch den ein oder anderen neugierigen Blick, mit was ich da rumlaufe. Witziger Weise guckten überwiegend Frauen 🙂
Mittags dann zum Lieblings-Asia-Imbiss. Da ist es immer knackevoll aber ich wartete brav, bis keine zehn Leute vor der Theke standen, stellte meinen Teamaker auf den Tisch und fragte nach heißem Wasser. Erstmal ein verständnisloser Blick auf das komische „Kraut“ im Becher: „Ähm, wie, nur Wasser?!“ Also erklärte ich das und bekam mein Wasser. Super! Also auch für den Rückweg was warmes zu trinken, klasse! Und warm heisst auch draussen bei frostigen Temperaturen SEHR warm 🙂 Einfach super dieser Teamaker!