Monatsrückblick Dezember

Gelesen:
Labyrinth – Elixier des Todes

Gehört:
Klassikradio, die neuen Sparten. Favoriten sind New Classics, Movie, Healing und Christmas

Gesehen:
Die Tribute von Panem – Mockingjay 2 (langweilig und TOTAL vorhersehbar)
Star Wars Das Erwachen der Macht (nicht soooo schlecht)

Gedacht:
Das wird diesmal wohl ein längerer Abschnitt, das Jahr war ja doch recht turbulent. Zuerst einmal habe ich gedacht, keine Frau sollte es nötig haben, sich immer wieder als „dumm“ oder „bescheuert“ bezeichnen zu lassen. Ich habe mir das zu lange gefallen lassen bis ich dachte: Jetzt reicht es! Ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich das so von jetzt auf gleich hinbekomme, mein Leben wieder allein zu leben, nur, daß ich das wollte. Und an dieser Stelle möchte ich jetzt mal all meinen Freunden danken, die mir dabei geholfen haben (und das auch weiterhin tun!), das hin zu bekommen: Anna, Thomas, Rolf, Anika, Sonja! Ich denke, ich werde euch mal alle zum Essen einladen und bekochen im nächsten Jahr.
Dann hab ich erstmal wenig gedacht sondern hab die Ruhe genossen, wieder zu mir zu finden. Zum Glück bin ich jemand, der überwiegend in sich ruht und sein Gleichgewicht schnell wiederfindet. Und noch etwas habe ich wiedergefunden: den Platz, an den ich wirklich gehöre, immer gehört habe! Und das sind jetzt genug Gedanken zum letzten Jahr

Gesagt:
Oh mein Gott, ich KENNE diesen Wein! (Selten hab ich mich so darüber gefreut, etwas wieder zu erkennen!)

Gefreut:
Das sich dumme Fehler, die man macht, manchmal doch korrigieren lassen! Über wunderbare Menschen und wunderbare Überraschungen

Geärgert:
Nur ein kleines bisschen. Worüber? Über diese alljährlichen Weihnachts-Moral-Sprüche à la: Geschenke sind nicht wichtig sondern wer mit dir unterm Baum steht. Geschenke sind sehr wohl wichtig! Ja, gut, ich rede jetzt nicht über Konsum-Marathon, aber ich schenke gerne und ich bekomme auch gerne etwas geschenkt. Dazu stehe ich. Und wer mit mir unterm Baum sitzt, sind ohnehin meine Liebsten, die Doofen lädt doch eh niemand ein, grinz… Ich brauche nicht die fünfte Louis-Vuitton-Handtasche und auch kein Brilliant-Collier, aber schenken bedeutet, sich Gedanken um seine Freunde zu machen.

Gelacht:
Ja, sehr viel

Geweint:
Ja, schon. Freudentränchen mit einem Stäubchen Rührung.

Getrunken:
Viel Tee und lecker Punsch und einen ganz besonderen Wein

Gegessen:
Viel zu viel leckeres Zeug

Gekauft:
Eine Drehertasche aus Leder für meinen Dampferkram

Gefunden:
Neue und alte Freunde, meinen Mittelpunkt und den Spass am Leben

Gemacht:
Radiosendung, viele Rezepte ausprobiert, gelesen, Filme geguckt, Weihnachten in Stuttgart verbracht, geküßt und geliebt. (Ach ja, und seit ewigen Zeiten mal wieder mit vollem Karacho aus dem Bett gefallen, nicht zu vergessen 🙂 )

ny

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Tiefe der Zeit

Immer wenn
ich dich berühre
ist es
wie
ankommen,
aufatmen,
ganz weich werden.

Seit so
vielen Jahren
unverändert
bist du
mein Ort
des Friedens,
Tempel der Ruhe.

Nimmst du mich
in den Arm,
geht ein Seufzen
durch meine
Seele,
wie der
Anbeginn
der Zeit –

in all
ihrer Tiefe.

gefühle

Indifferent

Ich hasse es
Dich gehen zu lassen.
Ich hasse es,
deswegen traurig zu sein.
Ich hasse es,
daß es mir wehtut.

Ich sollte mich freuen.
Das Du hier warst
nach so langer Zeit,
ohne Dich.
Ich sollte mich freuen
über Deine Küsse,
Deine Zärtlichkeit
für mich.

Ich bin so glücklich
in Deinen Armen,
Ich bin so glücklich
wenn Du mich küßt
und traurig
wenn du mich verlässt.

Ich weiß ja
das Du gehen musst,
aber das Herz bricht
im Leib mir entzwei
und ich hasse es,
wenn du mich
verlassen musst.