So ein Tag

Heute ist so ein Tag
an dem mein Herz wehtut
bei jedem Schlag.

Heute ist so ein Tag
an dem ich genau weiß,
daß ich dich immer noch mag.

Heute ist so ein Tag
an dem ich sehr einsam bin
obwohl wir genau wissen, woran es lag.

Heute ist so ein Tag
an dem ich mir deine Nähe wünsche,
die es ja leider nicht gab.

Heute ist so ein Tag
an dem mir klar ist, ich bin dir egal.
Ein Wissen, das ich gar nicht mag.

Heute ist so ein Tag….

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Monatsrückblicke April – Juni

Das mein Leben momentan ein wenig aus den Fugen ist, hat man ja gemerkt. Darum gibt es diesmal eine Zusammenfassung 🙂

Gelesen:
Der Duft des Sake, Mein Herz niemandem – Das Leben der Else Lasker-Schüler

Gehört:
Blue Heron Radio, Klassikradio

Gesehen:
Who am I, Age of Ultron, Shaun das Schaf

Gedacht:
Das, was ich so lange vermisst habe, vermisse ich nicht mehr so sehr – und sonst vermisse ich seltsamer Weise nichts.

Gesagt:
Ich möchte, daß du gehst.

Gefreut:
Über sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Über eine Einladung, in Köln zu lesen. Über wiedergefundene innere Ruhe und lang verschollene Freunde.

Geärgert:
Viel zu lange und damit ist nun Schluß

Gelacht:
Ja, klar^^

Geweint:
Ein wenig schon

Getrunken:
Smoothies!

Gegessen:
Ne Menge Ramen-Nudeln und ein Steak^^

Gekauft:
Nix wesentliches….

Gefunden:
Wieder zu mir selbst, alte und neue Freunde, innere Balance

Gemacht:
Fenster geputzt, Gardinen gewaschen, Wohnung geputzt und umgeräumt, viel gelesen, Musik voll aufgedreht, ausgegangen, mit Freunden getroffen, Besuch gehabt – einfach GELEBT^^

Neubeginn

teeAm Morgen erwachen
und das Bett neben mir
ist leer.
Das tut weh,
einen langen Augenblick –
dann gibt es Tee.

Eine Tasse nur bevor
ich meinen Körper dehne,
meinen Geist leere –
auch von dir.
Besonders von dir!
Auf der Yogamatte.

Frühstücken, jeden Tag.
Obst, Tee, Toast
und Buch, so,
wie ich das mag.
Mit den Meerschweinchen reden.
Nicht, weil sonst niemand da ist
sondern, weil ich das immer mache.

Du hast mich gefragt:
Wo sind denn deine Freunde?!
Hier. Sie sind hier, alle.
Lange Gespräche mit ihnen,
Treffen und Brunchen gehen,
Spass haben und viel Neues sehen.

Im Park sitzen und lesen,
schreiben auch, fotografieren,
japanisch lernen, Pläne machen.
Besuch bekommen,
mehrmals die Woche,
so, wie es immer schon war –
vorher.

Abends einen Film schauen,
viel Lesen, meditieren,
zur Ruhe kommen.
Mit den Meerschweinchen reden…
in die Kissen sinken und
völlig krampflos schlafen.

Mit sehr viel Lust!

Die Episode

Du sagtest mir:
Ich liebe dich
und
das war schon
die erste Lüge.

Liebe, mein Freund,
kennst du nicht,
das
kann ich bezeugen
absolut zur Genüge.

Du sagtest mir:
Ich halte dein Herz
und
behüte es.
Noch einmal gelogen.

Ich stand auf diesen Balken,
die sich so bogen,
bis
sie brachen, unter
deiner Unwahrheit.

Du nanntest es Episode,
diese Zeit
des Schauspiels von
deiner Seite –
die mir so kalt wurde.

Berechnend und verlogen war,
was ich bekam,
Demütigung und Scham
für
die Hand, die von mir kam.

Die ich dir reichte
gegen Einsamkeit und Kummer,
die
du nicht erkanntest und
ausschlugst, immer und immer!

Du gabst mir nur
Verlangen und Hunger
ohne
den Willen, diesen zu stillen –
so gehst du jetzt unter:

Allein.

Morpheus Erotis

Mir träumt von Armen
die mich sanft halten,
auch packen…
die mich fassen,
mein Haar im Nacken.

Hände, die meinen Hals
so weit es geht biegen,
bis meine Lippen
auf deinen liegen

zu einem Kuss, so tief,
voller Verlangen, so laut,
als mein Blut dich rief,
das brennt unter meiner Haut.

Aus sanftem Tasten
unserer Hände
wird heftigste Lust,
die entfacht Brände!

Komm, so komm doch
wie ein Sturm über mich!
Bekämpfe Feuer mit Feuer
und lösche mich…

aus.