Heute in der Buchhandlung

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Seit zwei Wochen zähle ich die Tage zum Erscheinungstag von „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek. Mir läuft der Sabber, ich WILL ihn haben, jetzt, gleich, sofort! Zumal es Menschen gibt, die ihn bereits gelesen haben, sogar schon rezensiert, und in aller Seelenruhe twittern:“So, ich geh dann mal mit dem „Augensammler“ auf die Couch!“ AAARRRRGGGHHHH!!! Also MUSS er doch schon irgendwo sein, verflixt! Ausserdem habe ich morgen eine längere Bahnfahrt vor mir, was nicht schlimm ist, ich fahre gerne Zug. Ehrlich! Noch lieber natürlich mit spannender Lektüre. Also steuere ich heute eine große Buchhandlung an und guck mich um: kein Stapel „Augensammler“ weit und breit! Na gut, frage ich eben nach. Eine junge, gestylte Verkäuferin, die ohnehin auf mich zusteuert.
Ich: „Entschuldigung, ich suche „Der Augensammler“.“
Sie: „Der..äh..AUGENSAMMLER?!“ Tonfall „igitt, was ist DAS denn!“
Ich: „Ja, von Sebastian Fitzek!“
Sie:
Ähm… Moment, ich seh mal nach!“

Da stehe ich und fass es nicht, WO BIN ICH?! Meine damalige Chefin hätte mir was erzählt, wenn ich das nicht gewußt hätte! Ich meine, es gibt wirklich Leute, die Fitzek nicht kennen, das stimmt. Aber das sind Menschen, die normaler Weise eben keine Thriller lesen, soll´s ja auch geben… Aber wenn ich in einem Buchladen nach der Neuerscheinung des meistgehypten (weil derzeit besten und einzigen!) deutschen Thrillerautors frage, erwarte ich doch, daß man da wenigstens seinen NAMEN kennt!
Als ich im Buchhandel lernte, lief gerade Clavells „Shogun“ im Fernsehen. Das war ein Strassenfeger, Richard Chamberlain im Seidenbademantel…haaach! Es kam eine Kundin in den Laden mit folgender Bitte:
„Ich suche ein Buch. Leider weiß ich weder den Autor noch den Titel, aber es ist ziemlich dick und gelb – und es lief gerade im Fernsehen!“
Alles klar, „Shogun“! Ich sagte es schon, meine Chefin hätte mich rundgemacht, hätte ich das nicht gewußt. Wir mußten damals noch die Neuerscheinungskataloge vom Börsenverein von vorne bis hinten durchlesen, gibts die heute nicht mehr? Nach dieser Erfahrung würde ich doch vorschlagen, die Leute in dieser Buchhandlung sollten doch besser Parfüm verkaufen. HUCH! Habe ich jetzt versehentlich verraten, welche das war?

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Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

„Vollidiot“ von Tommy Jaud! Einfach nur herrlich, schon der Anfang mit dem „Messerset Suizöd“
Aber „Fledermausland“ von Oliver Dierssen ist auch seeeeehr lustig!

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Nach einer sehr unfreiwilligen Pause, ausgelöst durch einen Festplatten-Crash (DAS ist echt was feines, aber ICH war´s NICHT!), geht es nun mit einer Woche Verzögerung weiter:
Ich bekam immer schon selten Bücher empfohlen, weil meistens ich diejenige bin, die Bücher empfiehlt. Aber das erste Buch, welches mir empfohlen wurde, war „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, und zwar von einer Klassenkameradin. Es hatte damals vermutlich den Status, den heute „Harry Potter“ hat, einfach JEDER hat es gelesen, jedenfalls von denen, die mal ein Buch in die Hand nahmen. Und das ist ja kein Wunder, denn es ist wirklich wunderbar! Ich habe es heute noch.

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Also, das gibt es einfach nicht. Entweder, ich mag ein Buch oder ich mag es nicht. Früher habe ich mich noch durch Bücher bis zum Ende gequält, wenn sie mir nicht gefallen haben. Heute erlaube ich mir, es gleich wegzulegen und abzuhaken. Aber ein Buch, welches mir gefallen hat, wird mir nicht auf einmal nicht mehr gefallen.

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Die Bücher von Sebastian Fitzek. Seine Helden rasen, torkeln und flüchten durch Berlin und durchs Berliner Umland und für mich als geborene Berlinerin ist es immer schön, wenn ich bei einer beschriebenen Stelle denke: „Die Ecke kennste doch?!“
Da ich in meinem Leben zwischen Afrika und Dänemark schon recht viel herumgekommen bin, gäbe es hier natürlich massenhaft Beispiele, aber eine Stadt wär da noch zu nennen: Paris! Und somit die Bücher von Simone de Beauvoir (Memoiren) und Hemingway (Paris,ein Fest fürs Leben).