Monatsrückblick Juni

Gelesen:
Menschenopfer (Ja wirklich, nur EIN Buch diesen Monat!)
Gehört:
Mehr Sherlock-Soundtrack
Gelernt:
Wie mein neues Handy funktioniert

Gesehen:
einen Hundewelpen, so groß wie meine Meerlis, süüüüüß!^^
Gedacht:
Touchscreen ist schei..e!
Gesagt:
Meine Zähne hassen mich!
Gefreut:
Schön, wenn der Schmerz nachlässt…
Geärgert:
Und wieder ein Schritt näher am Klappheimer!^^

Gelacht:
über Sherlock-Youtube-Videos galore
Geweint:
neeeeeee
Getrunken:
Genmaicha (jap. Grüntee mit geröstetem Reis), leckeeeeer!
Gegessen:
pürierte Spaghetti, wääääääh!
Gekauft:
Bücher (what else?)
Gefunden:

Gemacht:
viel in Second Life, meinen London-Trip geplant

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Noch etwas Kunst auf der Japanischen Woche

Wie gesagt hatte ich gestern ja nicht allzu viel Zeit, aber es gibt noch einiges, was ich euch nicht vorenthalten möchte:

Seht mal, wie winzig der Marktplatz aussieht^^ Man wartet beinahe darauf, daß „Mothra“ Feuer spuckt! 😉
Diese schönen Origami-Kraniche sind an sich schon ein Kunstwerk, leiten aber weiter zu einer Kunst-Installation, die mich zu einem Traumspaziergang inspirierte^^

Eröffnung der Japanischen Woche

Heute morgen sah es noch chaotisch aus auf dem Marktplatz, will heißen: leer! Also, nicht ganz, meine Deko stand schon, aber sonst? Dezente Panik…. aber dank Intervention von Küperpunk füllte sich Platz und Sim doch noch rechtzeitig…. puuuuh! 🙂

Da ich, natürlich, ziemlich beschäftigt war, gibt es nur einige Fotos von mir. Das macht aber nichts, ihr sollt ja zum Beispiel die Ausstellung selbst besuchen – wirklich WUNDERVOLLE Bilder! Ich bin begeistert! Zur Eröffnung waren dann auch über 20 Leute da, Quan Lavender, ChapTer Kronfeld, Moewe Winkler, Roland, Harter Fall, Violetta Miles, Annie Milestone und viele, viele andere! Dank an alle für euer Interesse 🙂

Nun aber die Fotos:

Eingang zum Marktplatz
Bitte beachtet die „steampunkigen“ Kanzashi^^ – das ist der Haarschmuck 🙂
ChapTer lässt sich von mir mit Bento-Snacks füttern 🙂 Was für ein Spass!
Plaudern auf dem Marktplatz

Riesige Insekten okkupieren die Sim, da nutzt keine Klatsche!^^ Sehr cool!
Diese Gottesanbeterin wurde freundlicher Weise „geschrumpft“, sie ist normaler Weise so groß wie die komplette Sim 😉

Dies ist nur ein kleiner Einblick. Ihr habt die ganze Woche Zeit, euch alles anzusehen – es lohnt sich ! Mata ne – bis bald! 😉

P.S. Mehr Bilder gibt es HIER

Eine (Charakter-) Studie in Sherlock – SH

Gebt es zu, auf diesen Post wartet ihr doch alle schon 😉 Na gut, hier kommt er: Sherlock himself!


Sherlock selbst gibt ein eindeutiges Statement über seinen Charakter ab, als er Anderson anfährt: „Ich bin ein hochfunktionaler Soziopath. Machen Sie Ihre Hausaufgaben!“ Soziopath, ein Begriff, den es zu Conan-Doyles Zeiten noch gar nicht gab. Da nannte man das eben „exzentrisch“. Soziopathie gehört zu den dissozialen Persönlichkeitsstörungen und lt. Wikipedia sieht das so aus:
Die dissoziale Persönlichkeitsstörung ist durch ausgeprägte Diskrepanz zwischen Verhalten und geltenden sozialen Normen gekennzeichnet. Typische Merkmale sind
Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme, gleichzeitig eine klare Ablehnung und Missachtung sämtlicher sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen
Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten, jedoch keine Probleme mit der Aufnahme frischer Beziehungen
Geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
Fehlendes Schuldbewusstsein
Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.

Also, bis auf den letzten Punkt würde ich da mehr oder weniger zustimmen, oder? Aus Langeweile Löcher in die Wand ballern gehört jetzt nicht wirklich zur sozialen Norm. Sollte man aber vielleicht in den Gesellschaftskatalog aufnehmen^^ Sherlock hat die für ihn einzig logische Wahl mit seinem Beruf getroffen. Als John ihn wegen seines mangelnden Mitgefühls mit den Opfern anbrüllt, fragt Sherlock, ob denen das helfen würde. Nein, würde es nicht. Es könnte zwar nichts schaden, aber es hilft nicht. Das allerbeste Beispiel, das mangelnde Emotion ein Schutz sein kann, haben wir mit Molly. Als Moriarty mit Sherlock auf dem Dach steht, sagt er: „Drei Kugeln, drei Schützen, drei Opfer!“ und in meiner Twitter-Timeline fragten viele: „Und was ist mit Molly?!“ Ja, was ist mit Molly? Leute, „Jim aus der IT“ stand daneben, als Sherlock Molly sehr uncharmant auflaufen ließ! Moriarty wird zwar gewußt haben, daß Molly in ihn verliebt ist, allerdings ging er nach DEM Auftritt davon aus, daß sie für ihn „nicht zählt“ – also, keine Kugel für Molly.

Wir haben gesehen, wie behutsam er Mrs Hudson nach dem Überfall behandelt hat, daß er sich bei Molly entschuldigte und das er mit Tränen in den Augen auf dem Dach stand, weil er genau wußte, er würde John das Herz brechen. Also, ich finde hochfunktionale Soziopathen echt cool! 😉

Eine (Charakter-) Studie in Sherlock 2 – Die Frauen

Es gibt (bisher) zwei Frauen in Sherlocks Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Molly mit Irene zu vergleichen wäre, als vergliche man Erdbeereis mit Champagnersorbet. (Nichts gegen Erdbeereis! 😉 )

Molly Hooper
Molly ist süß. Sie himmelt Sherlock an und ist geradezu rührend, bei den Versuchen, von ihm bemerkt zu werden. Im Grunde ist ihr völlig klar, daß sie keinerlei Chancen hat und das gibt ihr etwas melancholisches. Sie ist ebenso rückhaltlos für Sherlock da wie John, wenn auch aus völlig anderen Motiven, selbst wenn er sie mal wieder wie einen Fußabtreter behandelt. Unerwiderte Liebe kann so furchtbar sein, man hat oft Mitleid mit Molly und bewundert sie für ihre Loyalität. Sie ist die versteckte Heldin 😉

DIE Frau – Irene Adler
Irene Adler hat Stil und Klasse. Sie ist intelligent und spielt gern mit dem Feuer. Und sie trifft Sherlock mitten ins Herz, welches er angeblich nicht hat 😉 Ein Wort an die Herren: Die Schuhe, die Irene (ausschliesslich!) beim ersten Treffen mit Sherlock trägt, sind mithin die teuersten Designer-Teile der Welt: Louboutins, erkennbar an den roten Sohlen. Wenn eine Frau nichts weiter am Leibe trägt, als ein Paar Louboutins, könnt ihr davon ausgehen, daß sie ernst meint, was immer sie auch vorhat 🙂 DAS hatte echt Stil!

So, den letzten, und am sehnlichst erwarteten, Charakter gibt es dann in Teil drei! SH verdient einen eigenen Post 🙂

Eine (Charakter-) Studie in Sherlock

Selten hat mich eine Fernsehserie dermassen beschäftigt, wie es „Sherlock“ derzeit macht. Sozusagen „round and round like a teddybear“ 🙂 Zeit, mir diese Leute mal genauer anzugucken, schliesslich wohne ich ja quasi mit ihnen zusammen^^

Jim Moriarty
Er ist ein wundervoller Bösewicht. Er ist brilliant, fies, gemein, total irre und man kann ihn so richtig genußvoll verabscheuen. Sein erklärtes Ziel ist es, Sherlock zu vernichten und dafür ist ihm nichts zu aufwändig, nichts zu teuer. Hinreissend verkörpert von Andrew Scott, dessen Verwandlung vom treuherzigen Blick zu totaler Psychose innerhalb von Sekunden vonstatten geht.

Dr. John Watson
Für John Watson passt eine alte Redewendung, als wäre sie für ihn erfunden: „Er ist treu wie Gold“, ich glaube, jeder Mensch hätte gern einen solchen Freund. Allerdings ist er nicht treudoof, er ist nicht einfach nur Sherlocks „Anhängsel“. Zwar lässt er sich von Sherlock rumscheuchen, zeigt aber durchaus auch, wenn es ihm reicht. Manchmal erinnern die beiden in ihrer Interaktion schon an „Ein verrücktes Paar“, besonders, wenn John mal wieder resignierend versucht, klarzustellen: „Ich bin nicht sein Date!“ 🙂

Mycroft Holmes
Mycroft ist der undurchsichtigste Charakter und für mich auch der unsympathischste. Bei Moriarty ist es leicht: alle wissen, er ist böse und wir hassen ihn von Herzen. Mycroft ist nicht offensichtlich „böse“, allerdings ist er auch nicht nett. Einerseits zieht er Sherlock und John immer wieder in seine Intrigen hinein und ist völlig skrupellos, andererseits macht er sich solche Sorgen um Sherlock, daß er John und Mrs Hudson seine Sockenschublade nach Drogen absuchen lässt. Er ist ein indifferenter Charakter und somit nicht einzuschätzen. Die Waage schlägt aber eindeutig Richtung „Unsympath“ aus, jedenfalls bei mir. Ich überlege, wie es wohl sein muß, zwei solche Kinder zu haben?! 🙂

Mrs Hudson
Mrs Hudson ist eindeutig das skurrile Element der Serie. Ihr Standartsatz: „Ich bin nicht Ihre Haushälterin.“ ist inzwischen ein geflügeltes Wort, obwohl sie es ja nicht übers Herz bringt, John und Sherlock verhungern zu lassen. Und das würden sie, betrachtet man den Inhalt ihres Kühlschranks 😉 ! Sie ist das, was man bei uns etwas „tüddelig“ nennt, ein bisschen nervig aber liebenswert und der einzige Mensch, mit dem Sherlock je spontan-herzlichen Körperkontakt hatte. Was eine ganze Menge über ihn aussagt. Übrigens mag ich den britischen Begriff „Landlady“, das klingt doch viel eleganter als „Vermieterin“ 🙂

Fortsetzung folgt – natürlich! Fehlt ja noch die Hälfte…. 😉

Eine Woche Japan am Krümelkram

Eine ganze Woche mit japanischen Themen erwartet Euch! Es gibt viel zu sehen, zu hören und zu staunen: in der Galerie eine Ausstellung mit Japankunst, vorm Krümelkram wird es einen Markt geben mit Büchertisch und Nudelsuppe, Glücksorakel und viel asiatischem Flair und im Teehaus gibt es fast jeden Abend ein Programm 🙂
Das sieht (vorläufig) so aus:

Sonntag, 24.06. 20.00 Uhr
Vernissage der Japanausstellung und Markteröffnung

Montag, 25.06. 20.00 Uhr
Vortrag im Teehaus über das Goldene Zeitalter Japans

Mittwoch, 27.06. 20.00 Uhr
Vortrag im Teehaus über den Teeweg und seine Bedeutung

Donnerstag, 28.6. 21.00 Uhr
Lesung von Kueperpunk Korhonen in der Galerie. Die Story
„Exopersona“ ist eine Art cyberpunkiger Verbal-Manga 🙂

Freitag, 29.06. 20.00 Uhr
Vortrag im Teehaus über Geishas, damals und heute
ab 21.00 Uhr ein original Ozashiki, eine Teegesellschaft mit den hinreissenden Geishas aus dem Kaishi Chou Hanamachi

Samstag, 30.06. 20.00 Uhr
Als Weltpremiere Lesung des jap. Märchens „Die weisse Schlange“. Das Märchen wurde speziell für dieses Event von mir verfasst.

Sonntag, 01.07. 20.00 Uhr
Finissage der Ausstellung, Ende der jap. Woche

Wir freuen uns über sehr viele Gäste von Nah und Fern und wünschen allen viel Spass!