Frankfurter Buchmesse 2014 #fbm14

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Gestern ging es also zu nachtschlafender Zeit auf gen Frankfurt. Das nächste Bild verdeutlicht das, wenn ihr genau hinschaut, seht ihr die schwarzen Krähen auf dem Stromkabel 😉 (Am besten Bild vergrößern!)

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Alles lief prima, die Bahn streikte nicht und die Verspätung von 5 Minuten konnte man auch vernachlässigen. Rein in die U-Bahn und dann… Auf dem Bahnhof gibt es einen Aufzug, den ich noch NIE benutzt habe, weil er meistens besetzt ist. Gestern kam er aber gerade runter und war leer, also, nichts wie rein. Ihr glaubt es nicht, wir blieben prompt stecken! Rumms, wackel, Stillstand! Auf den Notruf kamen wirklich sofort Techniker, es dauerte aber gute 10 Minuten, uns zu befreien. Der Aufzug ist aus Glas, so konnte ich prima beobachten, wie ca. 8 Meter unter mir die Massen Richtung Messehallen strömten, u. a. Marcel Koch von Lovelybooks. Ich glaube, keiner hat uns da oben gesehen 😉 Eines allerdings war heftig: obwohl der Aufzug sehr groß ist und mit vier Personen noch lange nicht voll, wurde nach 10 Minuten der Sauerstoff knapp, so hermetisch ist der abgeschlossen…

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Jetzt aber los und rein ins Getümmel!

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Ein Vortrag über Self-Publishing mit Hilke-Gesa Bussmann

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Um 10.20 Uhr ist es ja noch überschaubar „leer“ 🙂

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Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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Stefan Bachmann liest aus „Die Wedernoch“, was mir sehr gefallen hat!(Im Lesezelt)

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Draussen auf der Agora gibt es interessante Beförderungsmittel:

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Und einen „Paddington“-Bus!

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Der Springer-Verlag begrüßt das Gastland Finnland sehr künstlerisch:

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Frauke Watson beim signieren und dann ein ausgiebiges Raucherpäusken:

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Übrigens, auch das Fernsehen liest auf der Buchmesse:

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Manche Verlagsstände sind so gemütlich, da will man gar nicht mehr weg 🙂

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Auch in diesem Jahr war der „Iluminat“ wieder da, eine sehr geniale Sache. Die Front des Kabuffs sieht aus, wie ein Automat. Man schreibt auf einen Zettel seinen Bilderwunsch und wirft ihn ein. In den Münzschlitz wirft man eine kleine Spende hinterher und dann wartet man einige Minuten. Wenn es klingelt, kommt das fertige Bild raus. In dem Kabuff sitzen nämlich Illustratoren, die ganz fix die Kundenwünsche umsetzen 🙂

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Mein Wunsch war: 2 Meeris, die sich ums Futter zanken (Wie meine das immer tun!)

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Herrlich, wenn ich mir vorstelle, wie meine Beiden mit Messer und Gabel bewaffnet loslegen 🙂 🙂 🙂

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Bei den Hobbits haben sich zwei LB-Lesefüchse häuslich eingerichtet und auch ein Klonkrieger darf nicht fehlen. Der ist wirklich lebensgroß und aus LEGO:

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Ob Steffen Meier den wohl am Ende mit nach Hause nimmt? 😉

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Meine Frankfurter Buchmesse 2011 #fbm11

Bookfaces 2011

Gestern war es dann endlich wieder soweit: ich machte mich auf nach Frankfurt und trotz nachhaltiger Versuche der Verkehrsmittel, dies zu verhindern (jahaa Cantus und Deutsche Bahn, IHR seid gemeint!), kam ich rechtzeitig an! Am Eingang wurde ich pünktlich von Frau @lachgas abgeholt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanke! 🙂

Messeturm bei Kaiserwetter

Auf dem Weg zu Halle 4 kam ich an dem im Hof stehenden „Audi-Ufo“ vorbei, in dessen Inneren eine interessante Installation zu bewundern war, „murmurstudy“:

An der Decke sind so eine Art „Fernschreiber“ installiert, die alle „Tweets“ mit dem Hashtag „#fbm11“ ausdrucken und auf diesen Papierschlangen zu Boden rieseln lassen. Man steht also sozusagen in einer papierenen „Twitterwall“, schon cool!

In Halle 4 wollte ich zu „Bookfaces“, gleich als erstes, bevor ich völlig derangiert aussehe und weil ich dachte, ich muß lange anstehen, weil jeder so ein Foto möchte. Aber es war noch nichts los, darum kam ich mit meinem tollen Wort „Kontrapunkt“ gleich dran. So hatte ich genügend Zeit, zu BookRix zu schlendern und Tim Maicher (@maicherinho) zu besuchen und mit Nils zu plaudern. Natürlich gab es auch einen Glückskeks!

mit Tim am BookRix.Stand

Danach dann gleich zum #Twittagessen, auf das ich mich schon riesig freute!Nicht nur auf die Tweeties, die ich vom letzten Jahr schon kannte, nein, auch auf neue Tweet-Gesichter! Dabei durfte ich schon gleich mein Buch „28 Tage“ für Steffen Meier vom Ulmer-Verleg signieren 🙂

die stolze Autorin mit Steffen Meier
Miss Bookfair Wibke Ladwig foltert mein Haekelschwein 🙂
Miss & Mister Bookfair W. Ladwig & P.Weinbrenner (auf seinem Shirt steht übrigens "Sumo-Elfe!:) )
mit meiner Verlegerin Sandra Vogel vom Piepmatz-Verlag (alias "Piepmama")
Die Bloggerclique von Lovelybooks! Leider kenne ich nicht alle aber MrRail, Binea, Libromanie, Bücherkinder, Kimimimi33 und Buchkolumne sind dabei!

Ich lernte Frauke Watson kennen, Holger Ehling, Rebekka Kirsch, @bookberry und viele andere interessante Buchmenschen. Leider alles viel zu kurz, da ich ja am liebsten mit allen reden wollte, hüpfte ich zwischen den einzelnen Grüppchen hin und her (jaaa, da konnte ich noch hüpfen!). Nach dem Twittagessen dann auf zu Droemer-Knaur, zum Gespräch mit Sebastian Fitzek. Sebastian plauderte wie immer sehr charmant über dieses und jenes, nur im Groben über sein neuestes Buch „Der Augenjäger“, eher so allgemein, was er sich beim Schreiben so denkt. Das schönste Zitat war für mich der Satz: „Je härter desto Frau!“ Der bezog sich darauf, daß ja gerade Frauen oft richtige Hardcore-Krimis lesen und er, gerade von Frauen, öfter Mails erhalten hat, in denen ihm gesagt wurde, er könne durchaus noch härter schreiben 🙂 Und die Passage, in der er erklärte, gerade gestörte Persönlichkeiten hätten oft überpenibel saubere und ordentliche Wohnungen, da sie in dem Bemühen, nicht auffallen zu wollen, alles besonders perfekt machten. Ich nehme das hiermit zum Anlass, weniger zu putzen und mich somit als „normal“ zu outen! Und an dieser Stelle möchte ich mal ausdrücklich sagen, wie toll ich es fand, daß Sebastian Fitzek trotz privatem Megastress (Söhnchen David Noah musste ins Krankenhaus!) noch signiert hat und Zeit für ein Grinsen auf unserem Foto und für jeden, der da anstand, ein freundliches Wort hatte! Das ist durchaus nicht selbstverständlich und ich bin sicher, alle Fans verstehen, daß er sich dann sehr schnell vom Acker Richtung Berlin gemacht hat…

mit Sebastian Fitzek bei Droemer

Meinen nächsten Termin hatte ich dann beim Gmeiner Verlag mit Carolin Sperber und Frank Liebsch. Ich fürchte, ich habe den beiden ein Ohr abgekaut mit meiner Twitter-Begeisterung! Was ja vielleicht zur Folge hat, daß der Verlag bald auf Twitter auftaucht… 🙂 Ich glaube, es war für beide Seiten ein erfreuliches und erfolgreiches Gespräch und ich freue mich schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit!

Damit war der „offizielle“ Teil für mich erledigt und ich konnte auch mal ein bisschen rumschlendern, einen Plausch mit Frau Römgens vom Karin-Fischer-Verlag halten, einen leckeren Obstsalat essen. Bei Diogenes traf ich zu meiner großen Freude die Autorin Astrid Rosenfeld (Adams Erbe), die wirklich sehr bezaubernd ist! Somit habe ich auch in diesem Jahr ein Foto: Autor mit Haekelschwein! Und es tröstete mich auch darüber, daß ich Hannelore Elsner bei KiWi nicht erwischt habe. Ich hatte ihr Buch dabei zum signieren…aber frau kann ja nun mal nicht alles haben (seufz!).

Astrid Rosenfeld balanciert das Haekelschwein
mit Astrid Rosenfeld bei Diogenes

Da dieser Beitrag jetzt schon seeehr lang ist und das wichtigste drinsteht, poste ich jetzt noch ein paar fotos mehr für euch, so quasi „bildliche Eindrücke“ und schliesse für dieses Jahr!

IHN stört der Trubel ja überhaupt nicht!
Joscha Sauer (nichtlustig) beim signieren. es war soo voll...
... daß ich den Lemming machte! 🙂
das Open Space Ufo (Foto by Steffen Meier)
nein, die Hallen sind NICHT voll! (Foto by Steffen Meier)
was vom Tage übrigblieb 🙂