Erster Test meines Lesekissens

Nachdem es nun endlich fertig ist, habe ich mein Lesekissen natürlich sofort getestet 🙂 Zuerst ein Hörbuch. MP3-Player in die vorgesehene Tasche, zurücklehnen und….. nee! Irgendwie war es unbehaglich, ich hatte nämlich im Eifer des Gefechts viel zu viele Styroporkügelchen in den Innenbezug geschaufelt, so das es kaum nachgab und sich nicht so schön anpasste, wie ich mir das vorgestellt hatte.Aber, kein Problem! Bei gekauften Kissen dieser Art (z.B. das Hüggeli von Tchibo), ist das Innenleben fest eingenäht, was mich schon immer gestört hat. Im Laufe der Zeit wäre es nämlich schön, wenn man was nachfüllen könnte. Kann man aber nicht ohne das Kissen auseinender zu nehmen. Mein Lesekissen besteht aber aus zwei ineinandersteckenden Kissenbezügen, so daß ich beim inneren, gefüllten, einfach nur den Reißverschluß öffnen und mit der Suppenkelle so viel rausschaufeln konnte, bis es schön weich war 🙂
Nächster Versuch, Ton ab, zurücklehnen und… AAAAAHHHHHH 🙂 Sehr gemütlich! Kein Kabelsalat mehr, der Player ist sicher, bestens. Da ich fast immer auf dem Rücken liegend lese, oder wenigstens schräg angelehnt, testete ich dann auch gleich noch ein gedrucktes Buch und jetzt genügte das Kissen all meinen Ansprüchen.

Sollten die Kügelchen irgendwann einmal plattgelegen sein, kann ich ja bequem was nachschaufeln!

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Mein höchstselbst entworfenes, musikalisches Lesekissen!

Wie sicher schon jeder buchverrückte Viel-Leser bin ich des Öfteren um die LESELOTTE rumgeschlichen und auch um die neuere SCHMUSEROLLE. Aber nachdem ich einige Testberichte gelesen hatte, nahm ich von der ersteren doch Abstand, zumal ich den Preis auch recht hoch finde. Und die Schmuserolle finde ich nach persönlichem Feel-Good-Test nicht wirklich schmusig, ausser die Sonder-Editionen, die aber auch gleich wieder teurer sind. Aber so ein mir genehmes, anpassungsfähiges Lesekissen fände ich eigentlich ganz schön, also bleibt nur: Selber machen!
Das erste Problem, wo bekomme ich solche Styroporkügelchen für die Füllung her, ohne gleich 400 Liter bestellen zu müssen? Es löste sich dank Twitter-Followerpower und letztendlich Ebay.

Das Häkelschwein hatte natürlich seinen Rüssel drin 🙂
Ich hatte überlegt, ob mein Kissen eine „Büchertasche“ haben soll, ließ sie dann aber weg. Ich lese überall in der Wohnung, folglich liegt das aktuelle Buch mal da, mal dort und bleibt dann sowieso nicht in der Tasche. Das Gleiche gilt für die Lesebrille, die sich überwiegend auf meiner Nase befindet. Aber eine Tasche für den MP3-Player muß sein! Wie oft habe ich schon die Kabel gekillt, weil sie beim Lesen auf dem Sofa unter meinen Alabasterkörper gerieten?!
Ich kaufte einen einfachen 50 x 50 cm Kissenbezug und füllte ihn mit Kügelchen. Am besten geht das mit einer Suppenkelle, da fällt kaum was daneben 🙂
Schaufelhilfe aus der Küche

Das sind ca. 18 Liter Kügelchen
Für den eigentlichen Bezug nahm ich einen alten Sofaüberwurf her, dessen Muster mir immer noch gefällt, der aber schon etwas bläßlich ist vom Waschen und am Saum leichte Nagespuren aufweist (Die Hausmaus meiner Tochter fand ihn lecker! 🙂 ). Ich fertigte eine Skizze an und eine Bekannte nähte ihn mir zusammen. Ich selbst kann gerade mal n Knopf annähen… Und TA- DAAAAA:
Fertiger Bezug

Fertiges Lesekissen mit Musikanschluß 🙂