Halloweenparty im Virtuellen Köln

Ja, in Second Life geht gerade überall die Post ab. Ich bin ja eigentlich ein kleines Kürbis-Schweinchen

aber nachdem die großen Monster alle so hungrig guckten, habe ich mich besser getarnt, grinz!

Jetzt erkennt mich keiner^^
Gruppenbild, CHEEEEEEEESE!
Noch eins^^ Wir sind einfach cool, odeeeer?
Ich geh mal in Deckung…. 🙂
Rendezvous mit Joe Enoch GRINZ
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Monatsrückblick Oktober

Gelesen:
Einsteins Gehirn, Familienpakt
Gehört:
viele tolle Konzerte in SL
Gelernt:
Linksverkehr ist verwirrend, Schwarzfahren geht nicht in London

Gesehen:
Sherlock-Schauplätze, Big Ben, Chinatown… etc.
Gedacht:
Ich will wieder nach London!
Gesagt:
Ich will wieder nach London!
Gefreut:
Über 3 tolle Tage in London und Erfolg beim FdL
Geärgert:
Über den sog. Busbahnhof in Hannover. Der ist eine Zumutung!
Mir ist schon wieder ein Zahn durchgebrochen!!!!
Gelacht:
Viel
Geweint:
Ja, beim schlimmsten Wadenkrampf meines Lebens
Getrunken:
Cola Zero, Kaffee, Tee
Gegessen:
Scones mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream
Gekauft:
Tee in witzigen Dosen, Speedy-Mug, Gaiwan, neue Schuhe
Gefunden:
alles, was ich in London gesucht habe 😉
Gemacht:
den coolsten London-Trip und ein FdL-Wochenende

Halloweenlesung mit Arno Strobel in – Second Life!

Küperpunk Korhonen, unermüdlicher Jäger und Sammler literarischer Highlights und Bestseller-Autoren, hat wieder zugeschlagen! Er holte Thrillerautor Arno Strobel ins Kafé Krümelkram! Ich war gerade anwesend, als er seine ersten Schritte in Second Life machte und lernte, wie man sich hinsetzt 🙂 Arno sagte mir, er käme sich vor, wie ein Baby 🙂 Ich konnte ihn aber beruhigen, der Lernprozess „Laufen-Sitzen-Sprechen“ dauert in SL nicht so lange, grinz!
Violetta Miles, diesmal unbehamstert, hatte eine wundervoll gruselige Kulisse gebaut, inklusive Heulen und Todesschreien, und das Publikum hatte sich schick gemacht. Seht selbst:

Arno Strobel liest aus „Das Skript“
Ich schwebte über den Dingen…..

Arno las aber nicht nur aus seinem neuesten Thriller sondern auch eine sehr witzig-böse Kurzgeschichte über eine Killerfliege und beantwortete Zuschauerfragen. Er war angenehm überrascht, wie gut das in SL funktioniert und das man tastächlich das Gefühl hat, „da sind Leute da“ und nicht, daß man einsam vor dem Monitor sitzt und ins Nichts spricht. Es sieht so aus, als gefiele es ihm in Second Life!

Anschliessend lasen Violetta Miles und Zauselina Rieko noch blutrünstig-böses vor und das Publikum war begeistert! Es war ein gelungener Gruselabend, wirklich klasse! Ach, und Sebastian…. DICH KRIEGEN WIR AUCH NOCH! 😉 😉 😉

Halloweenparty bei den Tinys

Man kann ja in Second Life rumlaufen, wie man will: Als Mensch, als Elfe, Fabelwesen, als Baum (ja, wirklich!) und eben als Tiny. Die sind putzig und wenn Tinys eine Party feiern, geht die Post ab! Songbird Sorbet, der singende Hase mit der fantastischen Stimme, gab ein Halloweenkonzert und ich dachte, da geh ich hin! Hat echt spass gemacht!

Mein Kostüm ist fertig, ich wär dann soweit ^^
Songbird Sorbet als grünes Zombie-Häschen
Los geht´s^^
Waaah, Fledermäuse!!!!!!
Thriller-Formation 🙂
Paartyyyyy!!!!

Eine positiv-kritische Stimme zu meinen Events auf dem FdL

BukTom macht nicht nur von JEDEM Event einige tolle Fotos, er kann sich tatsächlich auch noch merken, was jeder so gemacht hat! Ich erlaube mir jetzt mal, was er über meine Events geschrieben hat, hierher zu kopieren 🙂 Wer mehr wissen oder nach seinen eigenen Events gucken möchte, guckt HIER

Regina Ichimomo Fotoausstellung
Im Erdgeschoß des leider noch nie wirklich offiziell eröffneten „2nd Zwinger“ auf meiner SIM ist Regina Ichimomo mit ihrer Fotoausstellung zu Gast.
Bilder oder eben Fotos in der Kunst befassen sich entweder mit abstraktem Wirrwar oder liebreizenden Landschaftsmotiven, evtl. auch noch mal mit für Arktisexpeditionen gänzlich unzureichend bekleideten jungen Damen? Nein.
Regina hat hier einige ihrer Fotos zusammen getragen, die auf zwei verschiedenen Friedhöfen und vermittels unterschiedlicher Aufnahmetechniken entstanden sind. Ein mutiges Thema, eine sehr gelungene Umsetzung. Sehenswert!

Regina Ichimomo liest Lyrik Lesung
Noch einmal zurück in den „2nd Zwinger“. Regina Ichimomo liest dort Lyrik, Liebesgedichte vornehmlich. Dies hat IMHO einen besonderen Reiz in der Kulisse des ja nun doch etwas … nun … nicht luftiglockerleichten Gebäudes und anhand der die Vortragende umrankenden Ausstellungsstücke ihrer Friedhofs – Fotoserie. Auch erotische Anklänge fanden sich inhaltlich. Ein gelungenes Experiment, wie mir deucht!

2 X Die Japan Show mit Regina Ichimomo
Wenn mich das Sieb, das sich mein Gedächtnis nennt, nicht trügt war hier ursprünglich eine japanische Theatertruppe vorgesehen. Diese hatte aber kurz vor Knapp wohl einfach mal so abgesagt. Dabei war ausgerechnet hierfür im Vorfeld ausnahmsweise eine doppelte halbe Stunde eingebucht worden … Regina Ichimomo sei daher Lob und Dank. Respektive: arigato gozaimasu ! Sie sprang mehr als kongenial ein und gab eine mythologische japanische Geschichte zum Besten. Bemerkenswert und positiv hervor zu heben ist die hervorrragende Dekoration, inklusive Sitzposen fürs Publikum und die Bühnengestaltung (hier besonders eindrucksvoll ein Herr mit ehrfurchtgebietender Gesichtsbemalung, der später auch noch ein wenig passend und angenehm muszierte).

Vielen Dank an BukTom Bloch 😉

Eine kleine, nachträgliche Umfrage zum FdL (mit Augenzwinkern!)

Seit zwei Tagen träume ich wirres Zeug. Zum Beispiel von so einer Art Messetürmen, die hinter mir herlaufen und „Termine, Termine!“ rufen. Auch ein sprechender Hamster kommt vor und viele Pixelmännchen in blauen T-Shirts… Wo bin ich? Ach ja, ich kann übrigens fliiegen… 🙂

Erstaunliche Geschehnisse

Neben dem unendlich vielfältigen Programm und dem großen Spass, den wir alle in den letzten Tagen hatten, sind natürlich auch viele tolle Dinge nebenbei passiert – aber auch äußerst merkwürdiges und unangenehmes. Natürlich wollte ich die Veranstalter nicht während des Festivals damit belästigen, ich denke aber, vorenthalten möchte ich es dennoch keinem.

Während meiner Lyrik-Lesung im SL-Zwinger tauchte eine sehr asiatisch aussehende Frau in Köln auf und fing mit Heino Holmer, der zu der Zeit ganz allein da war, eine Diskussion an, warum in Köln keine Skripte laufen. Sie wollte während meiner Japanlesung, die später stattfinden sollte, eine Teezeremonie abhalten und das ginge ohne Skripte ja nicht.
Nun muß man wissen, ich bin sehr kurzfristig für eine ausgefallene Veranstaltung eingesprungen. So kurzfristig, daß es nicht mal überall im Programm geändert werden konnte, nicht mal Küperpunk wusste genau, was ich machen würde. Jedenfalls wußte Heino von nichts und holte Zaphod Enoch aus meiner Lesung weg. Nachdem ich meine Lesung beendet hatte, hopste ich ebenfalls nach Köln um noch einige Dinge an meiner Bühne zu richten. Inzwischen war auch Pom da, den sie wohl ebenfalls wegen der Skripte gelöchert hatte, und der fragte mich nun, ob ich die Dame kenne und ob die zu mir gehört. Nein, tut sie nicht und wie kommt die überhaupt dazu, bei MEINER Veranstaltung eine Teezeremonie abhalten zu wollen??? Erstens kenn ich die nicht, zweitens, wenn ich eine Teezeremonie machen würde, wüßtet ihr das und drittens würde ICH die dann durchführen, was soll das denn???

Auf eine Erklärung musste ich nicht lange warten, ich wurde von der betreffenden Dame direkt angeschrieben:
„Meine Herrin….. bittet mich, Sie zu fragen…..“
(Deine WAS?!?! Sowas kann ich ja gerade leiden, so ein unterwürfiges Gejaule!) Ich war ja sowieso schon angefressen, weil die sich Heino und Pom gegenüber so aufgeführt hatte, als gehörte sie zu mir, aber ich bin ja höflich, erstmal. Die Frage lautete sinngemäß, ob ich denn meine Veranstaltung wiederholen würde, da die Herrin sich außerstande sähe, an DIESER jetzt teilzunehmen, als Privatvorführung.
Ich sage, daß ich keine Privatvorstellungen gebe, die Veranstaltung aber sicher irgendwann wiederholen würde, in meinem Teehaus. Da wären sie dann herzlich willkommen.
Die Antwort lautete, wenn ich ein Teehaus bräuchte, wäre es überhaupt kein Problem, mir eins hinzustellen und selbstverständlich würde ich auch entsprechend bezahlt werden.
Mädchen, ich BRAUCHE kein Teehaus, ich BESITZE eins!
Das Ende vom Lied war, daß sie es dann nächste Woche besichtigen würden. Na bitteschön, wenn ich eine Qualitätsprüfung machen muß, kein Problem. Das Haus steht auf Ataria und ist für jeden zugänglich.

Zaphod ließ das keine Ruhe, vor allem, weil er nicht verstand, weswegen die sich so auf mich eingeschossen hatten und woher die überhaupt von meinem Auftritt wußten, denn Heino gegenüber hatte es noch geheissen, sie könnten den Zeitplan nicht lesen, der würde nicht richtig angezeigt. Also stöberten wir etwas in den Profilen rum und wurden auch fündig. Die „Herrin“ lässt sich allen ernstes so anreden: Her Imperial Highness …, Grand Princess of The Most Honourable Order of Art and Morality. Öhm…. Profilneurose? Dieser Orden der Kunst und Moral (was für eine Kombination!) scheint sowas wie eine ultra-exclusive Geheimgesellschaft zu sein. Na schön, wer´s braucht…. ABER: Im Laden der imperialen Moralwächterin fanden wir das hier:

Ich dachte, mir bleibt die Spucke weg! Es gibt ja Menschen mit merkwürdigen Hobbies, auch in SL, aber sowas geschmackloses habe ich lange nicht gesehen, das ist echt unfassbar! Kunst und Moral, ja? NEIN DANKE!

Leider war das Intermezzo damit noch nicht beendet. Am nächsten Morgen schrieb mich eine bekannte Münchnerin an, daß “ Her Imperial Highness“ gerne eine Privatvorstellung….. NEE, ODER?!?

Langsam kam ich mir echt gespammt vor. Und es wundert mich immer wieder, daß manche Menschen glauben,mit Geld alles erreichen zu können. ICH entscheide, bei wem ich auftrete. Wenn ICH eine Privatvorstellung geben möchte, dann für meine Freunde, die dafür auch nichts bezahlen müssen – aber sicher nicht für eine Person, die sich zu fein ist, eine öffentliche Veranstaltung zu besuchen, die ihre „Haustiere“ vorschickt (die dann auch noch so auftreten, als gehörten sie zu mir!) und solche Abartigkeiten verkaufen.

Falls das nicht deutlich wurde: ich bin RICHTIG sauer! Ich habe die Namen der betreffenden Personen noch aus diesem Bericht draussen gelassen, das lässt sich aber ganz schnell ändern, falls ich davon noch was höre!