Momentan stapelt sich hier die Arbeit. Auf dem Schreibtisch aber vor allem in meinem Kopf. Zu viele Dinge sollten endlich geschrieben werden, einige sollten bereits geschrieben sein. Trotzdem muß ich jetzt unterbrechen, um etwas ein für allemal zu klären.

Es gibt Menschen, mit denen man vor sehr langer Zeit zu tun hatte und denen man, vor ebenso langer Zeit, mitgeteilt hat, daß man nie wieder mit ihnen reden wird. Weil etwas vorgefallen ist, was das notwendig machte. Weil man sich von manchen Menschen eben einfach besser trennt. Ich habe mich im Laufe meines Lebens von so wenigen Menschen endgültig getrennt, die kann ich noch gut an einer Hand abzählen. Allerdings bedeutet endgültig bei mir auch genau das.
Manchmal taucht so ein Schatten aus der Vergangenheit unvermutet wieder auf. So geschehen auf dieser Stay-Friends-Plattform, auf der ich mich nur angemeldet hatte, weil ICH jemanden suchte. Leider wurde ICH gefunden und zwar genau von der Person, von der ich es am wenigsten wollte. Kein Problem. Einfach nicht reagiert, wieder abgemeldet (ich hatte gefunden, wen ich suchte) und Ruhe war. Bis Facebook mich zwang, meinen Realnamen anzugeben. Danke, Mark, du Paranoiker! Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, KANN man mich finden, klar. Soll ich mich jetzt geschmeichelt fühlen, daß mich jemand nach dreissig Jahren immer noch sucht, obwohl ich ihn umgehend bei Facebook blockiert, auf meiner Mailingliste gesperrt und auch sonst überall ausgebremst habe?! Bis auf diesen Blog, der ist schliesslich öffentlich und soll das auch sein. Aber der wird moderiert und kein Kommentar geht hier durch, den ich nicht durchlasse. Und das wird auch so bleiben. Also bitte, merkt es euch ein für allemal: mein endgültig IST endgültig.
Danke für die Aufmerksamkeit. Und nun zurück zu den wichtigen Arbeiten.

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