Im letzten Monat ist der übliche Rückblick ja ausgefallen, was einige von euch sicher bemerkt haben. Es ging mir einfach nicht gut genug für eine nette Aufzählung von Nichtigkeiten und ich habe eine Woche lang den „besten Freund von allen“ (Kishon-Reminiszenz!) besucht. Das war gut, das war richtig und wichtig. Jetzt geht es mir zumindest besser und ich habe wieder Kraft in der Seele.

Schnurrende Beruhigungsmittel (Cleopatra & Sokrates)

Schnurrende Beruhigungsmittel (Cleopatra & Sokrates)

Da ich nicht wirklich gut zu Fuß bin, gab es einiges, was ich bei meinem letzten Besuch nicht geschafft hatte und unbedingt nachholen wollte. Unter anderem, dem besten Freund bei der Arbeit zuzusehen. Anderen beim Arbeiten zuzusehen ist ja grundsätzlich sehr angenehm, aber in seinem Fall wirklich ein ausgesprochenes Vergnügen!

Kuckuck!

Kuckuck!

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HAAAALLLLOOOO!!!

HAAAALLLLOOOO!!!

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Es hat mir großen Spass gemacht!Den Kindern offensichtlich auch 🙂

Als nächstes stand die Markthalle auf dem Programm. Ich liebe es, zu kochen und bin immer begeistert, wenn ich irgendwo ausgefallenere Lebensmittel entdecken kann als in unseren langweiligen, standardisierten Supermärkten. Ich kenne Märkte in Spanien, Südfrankreich und Marokko, die Hallen in London und bin jedesmal entzückt, wenn ich sowas auch in Deutschland finde, auch wenn es nicht wirklich ein Vergleich ist.

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Leider wurde die kulinarische Exkursion dann rüde unterbrochen. In der oberen Etage gibt es wunderbare Einrichtungsgeschäfte und weil mir die Füße wehtaten, setzte ich mich auf einen schicken Gartenstuhl. Der war auch sehr bequem – bis ich aufstand. Der Stuhl kippte, rutschte seitlich unter mir weg und ich knallte mit dem Kopf gegen eine gekachelte Betonwand. Es gab ein sehr häßliches Knirschgeräusch in meinem Schädel und für einige Sekunden war ich wohl ausgeknockt. Zusätzlich riß ich wohl einige (teure!) Rosenkugeln aus Glas mit, denn es ging ein Scherbenregen auf mich nieder… Der Lärm scheuchte die Verkäufer auf, die aber wirklich sehr nett waren und mir erstmal ein Kissen für meinen Brummschädel brachten und mich sitzen liessen, wo ich war. Ich musste sie allerdings davon abhalten, einen Krankenwagen zu rufen weil ich ja vielleicht eine Gehirnerschütterung haben könnte. Nachdem ich den besten Freund erreicht hatte und sagte, daß ich abgeholt würde, waren sie beruhigt, halfen mir auf die Füsse und setzten mich mit einem Glas Wasser an die frische Luft. Nach der Aktion hatte ich dann erstmal zwei Tage „Sendepause“, die ich mit sehr viel Schlaf und lesend auf dem Balkon verbrachte.

Lesewetter^^

Lesewetter^^

Ein gutes Buch hilft gegen einen Brummschädel!

Ein gutes Buch hilft gegen einen Brummschädel!

Als nächstes stand dann ein Besuch im Chinesischen Garten (Garten der schönen Melodie) an. Da ich vermutlich in meinem Leben nicht mehr nach Japan kommen werde, habe ich beschlossen, mir die japanischen (asiatischen) Gärten in Deutschland anzusehen. Da gibt es ja auch einige. Der in Stuttgart ist sehr klein aber auch sehr hübsch und hat eine recht beeindruckende Aussicht.

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Und noch was habe ich gemacht: Ich habe mir ein Tattoo stechen lassen. Ja tatsächlich. Das war keine spontane Entscheidung sondern wohlüberlegt, ich habe ein halbes Jahr darüber nachgedacht. Zuerst, ob ich das WIRKLICH will, denn wenn es da ist, dann ist es da. Für immer. Vor allem, weil es keine reine Verschönerung darstellt, kein Einhorn und kein Pfeilherz oder Blümchen. Es hat einen sehr persönlichen Bezug und einen Grund. Dann musste ich mir das Motiv überlegen, also habe ich stundenlang Vorlagen angesehen. Zu guter letzt dann die Frage: wer macht das jetzt? Ich habe wahre Horrorbilder gesehen von verpfuschten Arbeiten und da ich überhaupt keine Ahnung habe, wollte ich nicht bei irgendeinem „Hinterhof-Stecher“ landen und mich dann für den Rest meines Lebens ärgern müssen, wenn ich meinen Arm ansehe. Zum Glück hat der beste Freund von allen wiederum einen Freund, der eine wahre „Leinwand“ ist und dessen Tattoos hervorragend gearbeitet sind. Der hat mich dann zu seinem Tätowierer mitgenommen und da mein Motiv nur ein kleines ist, musste ich auch nicht wochenlang auf einen Termin warten. Davon gibt es aber kein Foto, es muß erst richtig verheilen…. ÄTSCH!

So, ich hoffe, ihr seid für den entfallenen Monatsrückblick jetzt entschädigt 🙂

Zum Schluß noch eine kleine Fotospielerei zwischen Realität und Virtualität:Montage

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