So lange träumte ich nur
von deinen zartkräftigen
Händen,
von deinen Armen,
die mich halten, fest,
und mich an dich ziehen
so nah,
daß wir beide nur einen
Raum einnehmen.

Und nun bist du da
und ziehst mich
an dich
als ginge ich
durch dich
hindurch!
Du lässt dich nicht küssen,
du küsst, als wäre es
ein Spiel,
lockst mich und fängst mich,
reizt mich und lockst mich wieder
zu dir.

Durch eine Endlosigkeit
an Kälte und Eis
berührt mich deine Hand
und setzt mich
in Brand,
augenblicklich!
Als wäre die Zeit
ebenso erfroren
und nicht vergangen.
Ich bin wieder Dein,
hinreissend gefangen.

So liegen wir nun
Haut auf Haut,
das Tier mit den zwei Rücken,
ich seh dich dabei an,
dein Profil,
zart und fragil unter meinen Fingern,
dein Ausdruck:
gänzlich im entrückten
Sein.

Und mit jedem Stoß
jagst du mir
das Leben ein.

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