Du sagtest mir:
Ich liebe dich
und
das war schon
die erste Lüge.

Liebe, mein Freund,
kennst du nicht,
das
kann ich bezeugen
absolut zur Genüge.

Du sagtest mir:
Ich halte dein Herz
und
behüte es.
Noch einmal gelogen.

Ich stand auf diesen Balken,
die sich so bogen,
bis
sie brachen, unter
deiner Unwahrheit.

Du nanntest es Episode,
diese Zeit
des Schauspiels von
deiner Seite –
die mir so kalt wurde.

Berechnend und verlogen war,
was ich bekam,
Demütigung und Scham
für
die Hand, die von mir kam.

Die ich dir reichte
gegen Einsamkeit und Kummer,
die
du nicht erkanntest und
ausschlugst, immer und immer!

Du gabst mir nur
Verlangen und Hunger
ohne
den Willen, diesen zu stillen –
so gehst du jetzt unter:

Allein.

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