(c) Knaur Verlag

In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Das erste, was Leon sieht, nachdem er aus einem Alptraum erwacht, ist seine Frau Natalie, die, schwer verletzt und in Panik vor ihm, ihre gemeinsame Wohnung verlässt. Leon versucht sie aufzuhalten, verpasst sie aber am Aufzug. Hat er sie so mißhandelt? Ist er im Schlaf wieder gewalttätig wie in seiner Jugend? Leon beginnt, nach Hinweisen zu suchen. Da er sich nicht sicher sein kann, was er im Schlaf alles anstellt, verkabelt er sich mit einer Kamera, die alles aufzeichnet, was in der Nacht passiert. Als er am nächsten Morgen sieht, was die Kamera festgehalten hat, beginnt der Alptraum für ihn erst. Leon startet eine Jagd, in der er sich selbst verfolgt….

Fitzek spielt wieder einmal ein meisterhaftes Verwirrspiel mit den Emotionen des Lesers. Was ist Traum, was nicht? Was ist real, was Fiktion? Wir begleiten Leons schlafendes Ich auf dem Weg in den Abgrund, aber schläft er tatsächlich? Wie immer rasant erzählt mit vielen überraschenden Wendungen und einem wahren Knalleffekt-Schluß – ein Buch, das man nicht aus der Hand legt, bis man endlich Bescheid weiß. Und wenn man Bescheid weiß, wünschte man, man wüßte es nicht….

Ich vergebe 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 Smilys

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