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Gestern abend endete sie also, die japanische Woche in Second Life. Eher beschaulich, denn es war ja EM-Endspiel, auch wenn das nicht alle Leute so wirklich tangiert hat 🙂 Alles in Allem war es doch eine sehr erfolgreiche Woche, es waren insgesamt ca. 100 Leute da, über die Tage verteilt – und DAS ist sehr erfreulich!
Natürlich war es ein Experiment, denn Japan ist sehr speziell, da es ja doch eine so fremde Kultur ist. Daher war der erste Vortrag auch recht mager besucht (vielleicht lag es auch am Fußball, grummel!), aber es hat sich dann wohl rumgesprochen, daß meine Vorträge nicht langweilig sind, grinz. Ich hielt sie auch bewußt keine komplette Stunde lang, denn diese ganzen Fremdwörter sind auf Dauer wirklich anstrengend 🙂 Es gab wirklich einige Highlights in dieser Woche. Meine persönlichen Favoriten waren der Abend mit der klassischen Teezermonie, die ich Dank einer kompletten 2-Personen-Animation sogar vorführen konnte. Küperpunk war mein willkommenes Opfer ;).
Dann die beiden Abende, an denen Küperpunk seine japanisch angehauchte Sci-Fi-Story „Exopersona“ vorlas, die mich ABSOLUT begeistert hat. (Ein Tip für die Zukunft: sollte es eine Wiederholung geben: Hingehen!!!)

Sehr gespannt lauschendes Publikum

Und dann mein persönliches Super-Highlight: Das Ozashiki mit den entzückenden Geishas Miehina und Miharu aus dem Kaishi-Chou Hanamachi! Es war ein echtes Experiment, weil diese Form der Unterhaltung in Deutschland völlig unbekannt ist, erstens, und zweitens, weil die Geishas nicht voicen, also die Unterhaltung getippt wird.Ich hatte mit Miehina abgesprochen, daß meine Gäste Fragen stellen konnten, was eine Geisha ist, was ihre Aufgaben sind, wie ihr Beruf aussieht. Als ich sagte, wir könnten jetzt mit der Konversation anfangen, brach Küper einen Moment der Angstschweiß aus: „Oh Gott, was rede ich denn mit denen?!?“, aber er hätte gar nicht bibbern müssen, denn es lief einfach hervorragend! Die Geishas waren souverän, höflich und einfach wunderbar

Sehr interessierte Gesprächsrunde

Miehina-san und Miharu-san bringen die „Gion Kouta“ zu Gehör

Es gab viel Lob (jahaa, bin ich stolz drauf!) und das schönste Kompliment bekam ich eindeutig von ChapTer Kronfeld, der mir sagte, bisher hätte ihn das Thema nicht sooo interessiert, weil er vieles aus Unwissenheit nicht verstanden hätte, das wäre nach meiner „Japanischen Woche“ nun anders. 🙂 Ein ganz großes „Hach“ dafür….

Entspanntes Plaudern nach einer tollen Woche!

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