(c) Gmeiner Verlag

(c) Gmeiner Verlag

Die Menschen in Nordfriesland leben in Angst und Schrecken. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen. 14 Brände hat er bereits gelegt – fünf davon allein in Risum-Lindholm. Der Polizei fehlt jede Spur. Dann fällt die Grundschule im Dorf dem Brandstifter zum Opfer und im Lehrerzimmer des abgebrannten Gebäudes stößt die Feuerwehr auf eine verkohlte Frauenleiche. Die Kriminalpolizei geht von einem Unfall aus, doch Kommissar Dirk Thamsen und seine Freunde Haie, Tom und Marlene vermuten, dass ein Trittbretttäter dahinter steckt, der einen Mord vertuschen will …

Fast jede Nacht brennt es irgendwo, niemand schläft besonders gut, alle sind gereizt. Aber dieses Mal ist es noch schlimmer, dieses Mal gibt es ein Opfer. Zumindest sieht es so aus. Allerdings stellt sich schnell heraus, die Frau war bereits tot, bevor sie verbrannte. Kommissar Thamsen denkt an einen zweiten Täter, wovon die Husumer Kripo, mit der er zwangsweise zusammenarbeiten soll, aber nichts hören will. Und wie sieht es mit dem Opfer aus? Sie hatte massenhaft Männerbekanntschaften, was allgemein bekannt war und der von den Eltern vehement vetretenen Meinung, ihre Tochter war „ein anständiges Mädchen“, zuwiderläuft. Vielleicht hatte ja einer der jungen Männer die Nase voll davon? Besonders sein Freund Haie stürzt sich hochmotiviert in diese Ermittlungen und zieht auch noch seine Freunde Tom und Marlene da mit hinein, die eigentlich ganz andere Dinge im Kopf haben weil sie in ein paar Tagen heiraten wollen…
So bleibt Kommissar Thamsen nebenbei etwas Zeit, sein, natürlich verkorkstes, Privatleben zu sortieren.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, aber es gibt auch Minuspunkte: Irgendwo las ich mal, ob es eigentlich noch einen Kommissar, Ermittler, Detektiv etc. gibt, der KEIN persönliches Drama mit sich rumschleppt? Nein, gibt es wohl nicht… Auch Thamsen hat sowas und es soll in diesem Buch wohl geklärt werden, was das für eines ist. Zeitweise war das spannender als der Mordfall selbst, vor allem, weil der Kommissar natürlich immer genau dann zum Einsatz mußte, wenn…. Nach der ca. fünften Unterbrechung dieser Art war ich allerdings dezent genervt und dachte, langsam will ich es gar nicht mehr wissen. Wenn ein Spannungsbogen überspannt wird, endet er in Langweile und weniger ist eben doch mehr 😉

Dieses Buch erhält 🙂 🙂 🙂 freundliche Smilies und ich danke dem Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar.

Advertisements