(c) Amazon

Thomas Lynley ermittelt wieder!

Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er nur kurz – und tut ihr den Gefallen.

Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers …

Ein neuer Fall für Thomas Lynley und Barbara Havers: komplex, raffiniert verwoben und rasend spannend.

Tommy Lynley ist zurück in London. Allerdings noch immer depressiv und traumatisiert, unsicher, was er mit seinem Leben anfangen soll. Isabelle Ardery hat, vorerst, seinen Job als Superintendent übernommen und bittet Lynley bei ihrem ersten Fall um Unterstützung. Es handelt sich um den Mord an einer jungen Frau, der relativ viel Staub aufwirbelt, da der psychisch angeschlagene Bruder einer berühmten Persönlichkeit involviert zu sein scheint. Ausserdem erhofft sie sich von seiner Anwesenheit die Kooperation seines Teams, die sie nicht hat. Ardery ist eine inkompetente Schnapsdrossel, die eine Fehlentscheidung nach der anderen trifft und es sich mit den Kollegen schnell verdirbt. Der Fall scheint den Bach herunter zu gehen, bis Barbara Havers einen ihrer legendären Alleingänge startet…

Der neue Lynley/Havers-Fall besteht aus zwei Erzählebenen, Vergangenheit und Gegenwart, was mich unglaublich gestört hat. Wenn ich nicht genau gewußt hätte, daß es bei Elizabeth George IMMER einen Grund gibt, hätte ich sie gerne überblättert, denn der Hauptstrang an sich ist schon unglaublich spannend: Die Beziehung Lynley/Havers, die schon immer spannend war, ebenso wie die Lynley/Ardery, bei der ich nur den Kopf schüttele und mir Lynleys Nachgiebigkeit nur mit seinem Zustand erklären kann. Wie erwartet laufen beide Zeitebenen am Ende zusammen und bilden ein erklärendes Ganzes, die Vergangenheit hätte nach meinem Empfinden allerdings nicht ganz so breit angelegt sein müssen – auch wenn sie sich auf einen wahren Fall stützte.
🙂 🙂 🙂 🙂 von 5!

Advertisements