(c) Gmeiner-Verlag

Tanja hat ihre Traumwohnung in Stuttgart gefunden: Altbau, drei Zimmer, beste Lage. Der Haken ist nur: Allein kann sie sich die Wohnung niemals leisten. So ruft sie kurzerhand ein Mitbewohner-Casting aus. Und entscheidet sich schließlich für Chris, der im Callcenter arbeitet, und Rolf, einen Postboten, der samt seinem Mops „Earl of Cockwood“ einzieht. Tanja ist hin und weg von diesen Prachtkerlen. Klar, dass sie als Letzte bemerkt, dass Rolf und Chris ein Paar werden. Der Katzenjammer ist groß – erst recht, als Marc, Tanjas Ex, mit seiner schwangeren Freundin vor ihr steht. Tanja, die Jungs und der Mops schwören Rache …
Ein turbulenter WG-Roman um nervige Nachbarn, schwule Freunde und natürlich Liebe! Zum Bellen komisch!

Eigentlich bin ich nicht so der Frauenroman-Typ und mag auch eher Katzen als Hunde, aber wer kann diesem Mops-Cover schon widerstehen? 🙂 Zum Inhalt ist im Klappentext eigentlich alles gesagt, ein leichter, sehr lustiger Frauenroman um Liebe, Hund und andere tägliche Dramen. Tanja ist zwar von „Marc, dem Arsch“ maßlos enttäuscht, aber den Reizen des anderen Geschlechts trotzdem nicht abgeneigt. Bis sie merkt, daß ihre beiden Sahneschnitten sich eher füreinander als für sie interessieren. Aber da gibt es ja noch Earl, den Mops, und passenderweise einen recht schnuckeligen Tierarzt nebenan… Der macht sich aber vom Acker und als Tanja ihren ohnehin nicht fürstlich bezahlten Job verliert, sieht es gar nicht gut aus für das Weiterbestehen der WG und das Wiedersehen mit dem Herrn Veterinär.

Mir hat das Buch sehr gefallen, bis auf eine winzige Kleinigkeit: Als Tanja ihren Job verliert, muß sie zum Arbeitsamt, bzw. „Job-Center“, wie das auf gut neudeutsch heisst, und es schwebt natürlich auch Hartz IV über ihr. Die Autorin hat (zu ihrem großen Glück, möchte ich sagen!) keine Ahnung, wie es da zugeht. Im realen Leben wäre ihre Protagonistin mit fliegenden Fahnen untergegangen. Aber es ist ein Roman, also ein modernes Märchen, warum sollen da die ARGE-Mitarbeiter nicht so sein, wie beschrieben? Realität haben wir ja genug! 🙂 🙂 🙂

Mit herzlichem Dank an den Gmeiner-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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