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Eine Frau zieht ans Ende der Welt
Judith O’Reilly liebt ihr Leben in London über alles. Nur eines liegt ihr noch mehr am Herzen: das Glück ihrer Familie. Deshalb folgt sie dem Traum ihres Mannes und zieht, hochschwanger mit dem dritten Kind, in ein Cottage in Northumberland – und lernt High Heels und Karriere durch Schafescheren und Gummistiefel zu ersetzen.
»Mein Mann war derjenige, der unbedingt auf dem Land leben wollte. Als ich meinen jüngsten Sohn fragte, was er davon hält, sagte er mit großen ängstlichen Augen: Ein Bär könnte mich fressen! Da gibt es keine Bären , beruhigte ich ihn, schaute aus dem Fenster in die Dunkelheit und hörte das Brummen «

Das Buch ist eine ziemliche Enttäuschung, leider… Das Cover ist sehr hübsch (dafür ein Sternchen) und der Klappentext klang lustig, nach netter Unterhaltung eben. Leider ist es das aber nicht.
Die Frau lässt sich von London in die tiefste Provinz verpflanzen, tut das ihrem Mann zuliebe, der unbedingt auf dem Land leben will. Was er faktisch aber nicht tut, er lebt schön weiter in London, er muß ja die Brötchen dafür verdienen, daß wenigstens Frau und Kinder auf dem Land leben dürfen, was die gar nicht wollen. Darum dreht sich das gesamte Buch: Über den geschlagenen Zeitraum von fast drei Jahren jammert die Autorin über die Gegend, ihren Mann, ihre Kinder und spätestens nach dem dritten Kapitel zum Thema „Ich habe kein Benzin im Tank“ fragt man sich, wieso sie nicht ihre Koffer packt, die Scheidung einreicht und geht.

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