Schlagwörter

Wie sicher schon jeder buchverrückte Viel-Leser bin ich des Öfteren um die LESELOTTE rumgeschlichen und auch um die neuere SCHMUSEROLLE. Aber nachdem ich einige Testberichte gelesen hatte, nahm ich von der ersteren doch Abstand, zumal ich den Preis auch recht hoch finde. Und die Schmuserolle finde ich nach persönlichem Feel-Good-Test nicht wirklich schmusig, ausser die Sonder-Editionen, die aber auch gleich wieder teurer sind. Aber so ein mir genehmes, anpassungsfähiges Lesekissen fände ich eigentlich ganz schön, also bleibt nur: Selber machen!
Das erste Problem, wo bekomme ich solche Styroporkügelchen für die Füllung her, ohne gleich 400 Liter bestellen zu müssen? Es löste sich dank Twitter-Followerpower und letztendlich Ebay.

Das Häkelschwein hatte natürlich seinen Rüssel drin 🙂

Ich hatte überlegt, ob mein Kissen eine „Büchertasche“ haben soll, ließ sie dann aber weg. Ich lese überall in der Wohnung, folglich liegt das aktuelle Buch mal da, mal dort und bleibt dann sowieso nicht in der Tasche. Das Gleiche gilt für die Lesebrille, die sich überwiegend auf meiner Nase befindet. Aber eine Tasche für den MP3-Player muß sein! Wie oft habe ich schon die Kabel gekillt, weil sie beim Lesen auf dem Sofa unter meinen Alabasterkörper gerieten?!
Ich kaufte einen einfachen 50 x 50 cm Kissenbezug und füllte ihn mit Kügelchen. Am besten geht das mit einer Suppenkelle, da fällt kaum was daneben 🙂

Schaufelhilfe aus der Küche


Das sind ca. 18 Liter Kügelchen

Für den eigentlichen Bezug nahm ich einen alten Sofaüberwurf her, dessen Muster mir immer noch gefällt, der aber schon etwas bläßlich ist vom Waschen und am Saum leichte Nagespuren aufweist (Die Hausmaus meiner Tochter fand ihn lecker! 🙂 ). Ich fertigte eine Skizze an und eine Bekannte nähte ihn mir zusammen. Ich selbst kann gerade mal n Knopf annähen… Und TA- DAAAAA:

Fertiger Bezug


Fertiges Lesekissen mit Musikanschluß 🙂

Advertisements