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Mackie Doyle lebt in Gentry, einer Kleinstadt in der amerikanischen Provinz. Doch die Welt, aus der er stammt, birgt Tunnel bis tief unter die Erde und bodenlose schwarze Tümpel, sie beherbergt wandelnde Tote und eine Herrscherin, so grausam wie die Nacht. Vor vielen Jahren wurde Mackie ausgetauscht – anstelle eines menschlichen Babys in dessen Wiege zurückgelassen. Er würde alles dafür tun, ein normales Leben zu führen, unbemerkt von neugierigen Augen, doch die andere Seite der Nacht ruft ihn: Als wieder ein Kind verschwindet, die Schwester seiner großen Liebe Tate, weiß Mackie, dass er sich den dunklen Kreaturen tief unter der Stadt stellen und endlich seinen Platz finden muss – in unserer Welt oder ihrer.

Die Inhaltsangabe klang sehr vielversprechend und vom Cover war ich sehr begeistert. Es erinnert sehr an „Rosemarys Baby“ von Ira Levin.
Die Geschichte greift den alten Mythos des Wechselbalgs auf. Mackie Doyle lebt in der Stadt Gentry, in der in regelmässigen Abständen Kinder verschwinden. Alle wissen darüber Bescheid aber niemand spricht darüber. Auch Mackie will sich eigentlich raushalten, er hat seine eigenen Probleme, bis die kleine Schwester des Mädchens verschwindet, an dem er ziemlich interessiert ist.
An sich ist alles da für eine tolle, spannende Geschichte: Eine Stadt mit einem dunklen Geheimnis, eine schwierige Aufgabe, die der Held lösen muß, um das Mädchen zu kriegen, Freundschaft, erste Liebe.
Leider hat die Autorin es nicht verstanden, ihre Ideen spannend umzusetzen. Ich habe mehr als einmal darüber nachgedacht, das Buch vorzeitig abzubrechen, es versickert leider in endloser Langeweile. Nicht mal am Ende gibt es einen erlösenden „Showdown“, obwohl alle Möglichkeiten dafür da gewesen wären.
Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen und den einen Stern, den ich leider nur vergeben kann, bekommt das Cover. 😦

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