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„Sam Savage erzählt eine Geschichte über Außenseiter und Ausgeschlossene, über Erniedrigungen und Selbstzweifel, über Kunst als einen Weg, diese zu überwinden, aber auch über Größenwahn und eitle Prätention. Weil Savage dabei nie kitschig wird und sehr deutlich macht, dass manches im Leben noch nicht mal einer Ratte zumutbar, sondern schlicht und einfach eine Riesengemeinheit ist, deshalb ist hier nebenbei große Kunst entstanden.“ (ARD, Druckfrisch, 2008)

Firmin ist eines von 13 Rattengeschwistern, die eher zufällig und ungeplant im Keller einer Bostoner Buchhandlung das Licht der Welt erblicken. Weil er der Kleinste und Schwächste ist, wird er auch regelmässig von Mams natürlicher Nahrungsquelle weggeschubst und muß sehen, wo er bleibt. In Ermangelung anderer Möglichkeiten beginnt er, die Bücher im Keller zu fressen – und lernt dabei zufällig lesen.
Als es Zeit wird das Nest zu verlassen, bleibt Firmin als Einziger, von den anderen unverstanden, in der Buchhandlung zurück. Er verschlingt Bücher jetzt nicht mehr als körperliche sondern als geistige Nahrung, liest absolut alles, was er in seine kleinen Pfoten bekommt und denkt über das Leben nach.

Ich mag wirklich eine Menge Bücher, einige liebe ich – und „Firmin“ werde ich definitiv lieben! Es ist ein wirklich wunderbares Buch, es ist manchmal komisch, manchmal melancholisch und es ist weise. Mehr mag ich dazu eigentlich gar nicht erzählen. Den Zauber dieses Buches sollte sich jeder selbst „erlesen“. 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

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