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Es ist soweit: Für die Schafe von Glennkill beginnt ein neues, wollsträubendes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca haben sie die irische Heimat verlassen und ihre ersehnte Europareise angetreten! In Frankreich beziehen sie Winterquartier im Schatten eines entlegenen Schlosses, und eigentlich könnte es dort recht gemütlich sein – wären da nicht die Ziegen auf der Nachbarweide, die mysteriöse Warnung eines fremden Schafes und das allgemeine Unbehagen vor dem Schnee. Ein Mensch im Wolfspelz! – wispern Ziegen und Menschen. Ein Werwolf! Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Als dann ein Toter am Waldrand liegt, ist schnell nicht mehr klar, wer gefährlicher ist: der Garou oder seine Jäger. Fest steht, dass die Schafe schnell Licht ins Dunkel bringen müssen, um sich selbst und ihre Schäferin zu schützen. Und schon bald folgen sie mit bewährter Schafslogik einer ersten Spur, die sie durch die Gänge des Schlosses und das Schneegestöber der Wälder führt …

Endlich sind sie alle wieder da: Miss Maple, Mopple the Whale, Zora, Heide, Sir Ritchfield, Othello, das Winterlamm und ein Neuer!
Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt! Wie schon im ersten Teil (Glennkill), haben die Schafe alle ihre speziellen Charaktere und ihre Fähigkeiten, die sie natürlich auch diesmal wieder gebührend einsetzen müssen. Zwar sind einige störende „Umwelteinflüsse“ zu bedenken, Ziegen zum Beispiel (Ziegen sind alle verrückt, das weiß doch jeder!) und „Mama“, die zwar viele Gesichter hat aber doch nicht so schlimm ist, die europäischen Sprachbarrieren und der „Häher“, von Mama auch „Schnösel“ genannt.
Schliesslich gilt es, etwas zu bekämpfen,vor dem alle sich fürchten, Menschen, Ziegen und Schafe: der Garou, der WOLF! Miss Maple denkt und denkt, Mopple frißt und merkt sich alles, schliesslich ist er das „Gedächtnisschaf“, das Winterlamm kämpft um seinen Namen und Cloud ist weg!
Als dann der erste Tote auf der Winterweide auftaucht, sind sich alle einig: Zeit zu verschwinden und die Schäferin mitzunehmen. Nur wie? Mit unübertroffener Schafslogik wird versucht, ein großes Auto mit einer Geschichte zu bestechen, einen Mord zu klären und alle vor dem Garou in Sicherheit zu bringen.

Wirklich ein wunderbares Leseerlebnis, bestimmt nicht nur für Schafe! 🙂 🙂 🙂

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