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Eine Welt, in der es immer kalt ist, in der es nur Eis gibt, so weit das Auge sehen kann und in der „Sommer“ bedeutet, daß man mal keine Mütze aufsetzen muß, wenn man Glück hat! Fion, ein Wichtel, und Eteras, ein Dämon, sind Arbeitskollegen und beste Kumpel, und bei einem Auftrag für einen Alchimisten „brechen“ sie sozusagen in ein aufregendes Abenteuer, denn, wie der Titel schon sagt, das Eis ist dünn!

Mehr sei vom Inhalt nicht verraten, denn auch das Büchlein ist dünn. Wenn ich mehr schreibe, verrate ich zuviel vom Inhalt, was schade wäre. Denn trotz einiger sprachlicher Holprigkeiten ist die Geschichte fantasievoll erzählt, die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und die Story ist interessant. Auch die Illustrationen passen gut zum Text. Vom Stil erinnern sie ein bisschen an Tolkien, leider geht aus dem Buch nicht hervor, von wem sie stammen.

Sonst schreibe ich nichts über die Autoren der Bücher, die ich bespreche, weil es nicht nötig ist. In diesem Fall mach ich aber eine Ausnahme, denn der Autor dieser „Wichtelstory“ ist ganze 15 Jahre alt! Ich finde, in Zeiten, in denen immer nur gemeckert wird, „die Jugend“ verbringt ihre Zeit beim PC-zocken und Komasaufen, verdient es durchaus eine Würdigung, daß es auch andere gibt, die ihre Phantasie nutzen. Vielleicht haben wir hier einen baldigen Anwärter auf den Deutschen Phantastikpreis vor uns, wer weiß?
Wer jetzt neugierig auf das Buch ist, wende sich bitte an
http://www.buecherhof.de/

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