Vor einigen Tagen habe ich das erste Mal einen Follower auf Twitter aus persönlichen Gründen geblockt. Ich habe einige Tage hin und her überlegt, ob ich dazu jetzt noch was sagen soll oder nicht, schliesslich fahren meine Emotionen ohnehin gerade ein bisschen Achterbahn. Entgeisterung über die Vorgänge in Stuttgart und gleichzeitig viel vorfreudiger Buchmesse-Vorbereitungsstreß. Und natürlich, ob es sich überhaupt lohnt, darüber was zu sagen.

Es geht um meinen Beitrag „So langsam hab ich die Schnauze RICHTIG voll“. Ich bekam über TWITTER die Rückmeldung, dieser Beitrag wäre „undifferenziert“ weil ich versäumt hätte anzubringen, es würden ja Miete, Heizkosten und Krankenkasse für Hartz-IV-Bezieher bezahlt.

Also, erstens: wer lesen kann, ist klar im Vorteil, in diesem Beitrag geht es NICHT um Geld.

Zweitens : meine Kommentarfunktion ist OFFEN für jeden, der sich konstruktiv äußern möchte. Beleidigungen kann ich jederzeit löschen. Dieses Problem hatte ich bisher aber noch nie, darum kann sich gerne jeder äußern. Natürlich kann es sein, daß man dann auf heftige Kritik stößt, auch von den anderen Lesern. Das umgeht man natürlich, wenn man sich nur über Twitter äußert.

Das Spielchen ging noch zweimal Hin und Her mit dem Ergebnis, daß ich, um Ruhe zu haben, einfach zugab, okay, ich bin eine „undifferenzierte, bildzeitungsnachplappernde Pseudo-Intellektuelle“, ob es damit nun gut wäre. Antwort: Nö. Gut, dann nicht. Gott sei Dank hat Twitter eine Sperrfunktion, denn auf Kindergarten-Niveau wird da schon so viel gezwitschert, muß ich nicht mitmachen.

Übrigens: ich war in meinem ganzen Leben noch nie Pro-CDU, bestenfalls neutral. Ich hab sie eben einfach nicht gewählt. Inzwischen sieht das anders aus, inzwischen bin ich EINDEUTIG ein Gegner:

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