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Letzte Woche bekam ich also das „entschlüsselte“ Buch ohne Staben MIT Staben! Die Werbeaktion vom Bastei-Lübbe-Verlag im August fand ich ja recht witzig und war natürlich neugierig auf das „lesbare“ Buch. Um es gleich vorweg zu sagen: auf Seite 55 wollte ich bereits kapitulieren, habe mich aber noch bis Seite 109 weitergequält. Jetzt ist allerdings Schluß! Dies ist das erste Buch seit vielen Jahren, das ich nicht zu Ende lesen werde. Warum?

1. Der Stil soll vermutlich Steven King imitieren, allerdings denke ich, King schreibt volltrunken noch besser!
2. Bis Seite 55 fand ich Anleihen bei King, Wes Craven, div. Mumienfilmchen, Buffy usw. und
3. wurde bis dahin schon JEDES Klischee des Genres runtergenudelt.

Angeblich soll dem Verlag der Autor ja unbekannt sein. Das wage ich zu bezweifeln. Kein Verlag dieser Welt würde ein dermassen grottenschlechtes Buch verlegen, ohne daß ein großer Name dahinter steht, den sie sicher ganz genau kennen. Irgendwie beschleicht mich der Verdacht, dies ist ein Test: Last uns das fürchterlichste Buch der Welt herausbringen, mal sehen, ob die doofen Leser das auch noch toll finden.

Mein Fazit: Schade ums Papier!

Ich bedanke mich beim Bastei-Lübbe-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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