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Lieg ich allein im Dunkel
Mit meinen Gedanken an Dich,
Hör ich oft ein flüstern und munkeln,
Spüre ein rascheln und kuscheln um mich

Wende ich dann den Kopf auf dem Kissen
Weht ein leiser Hauch mich an
Von Sehnsucht und auch von vermissen,
An Deine Hände und Lippen denk ich dann.

Aber der Hauch trägt auch Versprechen,
Eine Spur von Deinem Duft,
Eine Verheißung, Verlockung, einen stillen Ton
Nach Zärtlichkeit, Hingabe, Lust

Meine Gedanken folgen diesem stillen Ton
Bis in meine Hände hinein,
Die tasten und streicheln und wünschen:
Lass es doch bald die Deinen sein…

Und meine Sehnsucht hebt sich hinweg,
Über mich, wie ein Seifenblasen-Traum
Hoch und höher, über alle Sterne,
Über das Leben, Zeit und Raum

Irgendwo dort, wo alle Träume leben,
Wo sie Walzer mit den Sternen schweben,
Drängen meine Sehnsüchte den Deinen entgegen,
Die sich genau so in die Nacht erheben.

Sie treffen sich, werden zu Goldgefunkel,
Vereinen sich zu einem zärtlichen Traum.
Dort ist es niemals dunkel…
In unserer Umarmung in Zeit und Raum.

(Veröffentlicht in „Lyrik und Prosa unserer Zeit. Neue Folge,Bd. 1″ Karin Fischer Verlag, Aachen)

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