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Diese nette, nicht ganz ernstgemeinte Video fand ich unlängst auf youtube und fand es sehr passend – und natürlich lustig!
Seit gut zwei Jahren mache ich das nämlich auch: Yoga. Auf Anraten meines Freundes, der das schon seit 40 Jahren praktiziert. Ich muß gestehen, ich stand dem immer etwas skeptisch gegenüber. Askese ist nicht so mein Ding und diese manchmal abenteuerlichen Verrenkungen ließen mich an den Satz „Und morgen verraten wir die Auflösung des Knotens!“ denken. Irgendwie hatte ich immer diese Hare Krishnas mit den orangenen Bettlaken vor Augen, obwohl mein Freund diesem Bild so gar nicht entspricht.
Vor zwei Jahren jedenfalls alberten wir so rum (jaja, was muß ich den Mann auch kitzeln wollen, selbst Schuld, ich weiß…), er schubst mich aufs Sofa und hält meine Arme über meinem Kopf fest. Er wollte halt nicht gekitzelt werden, schon klar. In meiner Schulter gab es ein häßliches Knirschgeräusch und einen tierischen Schmerz und das war´s. Arm bewegen, anheben? Keine Chance, auaaaa…..
Wochenlange Arztbesuche und einige Monate Kankengymnastik folgten und da kam mein Freund dann mit dem Vorschlag: „Versuchs mal mit Yoga.“ Was macht ein Mensch wie ich, wenn er sich mit etwas Neuem beschäftigt? Richtig – Bücher wälzen! Hat ein Weilchen gedauert, bis ich das Passende gefunden hatte, denn ich bin nicht so die Esoterikerin und es mag vielleicht stimmen, daß mir der Kern der Yogalehre entgeht, wenn ich mich da nicht meditativ hineinversenke, aber für mich ist es in erster Linie eine Methode, meine Beweglichkeit und meine Gesundheit zu steigern – und DAS klappt! Die Schulter ziept zwar immer noch ab und zu, aber meine Krankengymnastin, mit der ich inzwischen befreundet bin, staunt nicht schlecht, sie hätte nicht gedacht, daß ich den Arm wieder so gut bewegen könnte. Gerade Menschen, die wie ich viel Zeit am Schreibtisch verbringen müssen, kann ich das für Schultern und Rücken nur wärmstens empfehlen. Ich mach meine Übungen so gut wie täglich und die halbe, dreiviertel Stunde lohnt!
In einem meiner Bücher fand ich übrigens dieses Bild:

Ich hielt das meinem Freund vor die Nase und sagte, fies grinsend: „Kannst Du das? Mach mal!“ Natürlich dachte ich, er kanns nicht! Mir fiel dann die Kinnlade runter… ich glaube, ich muß noch 20 Jahre üben!

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